TEN – GLog 06/02 – Wolf/Maidie – CSO/SCI – 12089.0211

CO: Ner'Ayez Diszra - XO: Kelav T'Rish - DXO: Youkichirou Masaoka

Moderatoren: John Connor, Operationsstab

TEN – GLog 06/02 – Wolf/Maidie – CSO/SCI – 12089.0211

Beitragvon Youkichirou » So 12. Dez 2010, 01:07

TEN – GLog 06/02 – Wolf/Maidie – CSO/SCI – 12089.0211

Personen:
  • Ner’Ayez Mha Shadiz
  • Lu
  • Youkichirou Masaoka
  • Hatham D‘Mora
  • Cardew Genestra
  • ein Techniker

Wörter: 2551
Rubens: 1236
Epiphany: 1315

==== ^ Dienstantritt ^ ====

~ Tenjin, nahe dem Panoramadeck ~

Zusammen mit Rubens folgte ich in der hinteren Reihe dem komischen Quartett. Zwischen uns waren ein Romulaner und ein verwirrter Techniker, die beide ziemlich angespannt wirkten. Ich schaute zu Rubens, welcher leicht verlegen aussah. Jedoch war das wohl eher meine Einbildung, da in diesem Lichtspiel sowieso nichts wirklich Genaues auszumachen war. Dennoch ließ ich nie meine Deckung fallen und beobachtete neben Rubens auch meine Umgebung sorgfältig. Dabei fielen mir einige Dinge auf, die ich beim Vorbeigehen analysierte. Für mich verhieß es nichts Gutes. Auf einmal konnte man vom Gang aus einen riesigen Raum sehen. Am einfachsten wäre wohl gesagt, dass es wie ein Panoramadeck bei einem Urlaubsschiff aussah. Die beiden vor uns schlossen nun dichter den anderen auf, während wir uns eher nicht die Mühe machten, schneller voranzutraben. Es lag wohl daran, dass wir unser beider Überlebenskunst noch zu gut vom Gornschiff kannten.

Plötzlich schrie der Betazoide lauf heulend auf. Die genauen Worte konnte ich nicht ausmachen. Es verursachte jedoch in mir einen Reflex, der mich mitsamt Rubens zurückwarf. Zu unserem Glück: Denn nicht viel später stürzte aufgrund eines Waffenpartikels die Decke vor uns ein und versperrte nun den Weg ins Panoramadeck. Ich hörte Waffenfeuer und eine vertraute Stimme: „Crewman Wolf, Epiphany, seid ihr in Ordnung, ach, verdammt!“. Ich schaute erst kurz zu Rubens herüber, musterte ihn kurz und gab dann meine Antwort: „Bei uns ist alles im Lot, wir werden einen anderen Weg zu euch suchen.“. Nach einer kurzen Stille, die durch Waffenfeuer durchdrungen wurde, gab es dann schließlich das „Okay“ von Youki, dass wir uns einen anderen Weg suchen sollen und damit wieder aufschließen. Ich half Rubens auf die Beine und zeigte dann in den abzweigenden Gang hinein. „Komm, lass uns gehen.“, meinte ich mit einem Lächeln und ging voran.

Nach kurzer Verständigung zwischen Epiphany und dem Sicherheitschef war uns klar, was wir zu tun hatten. Unerfreulich, aber wir mussten uns in die andere Richtung auf den Weg machen. Vermutlich wäre diese Barriere auch mit den Phasern zu beseitigen gewesen, aber die Konsequenzen für die strukturelle Integrität des Decks, des Schiffes, und für unsere Leute auf der anderen Seite wären nicht einzuschätzen gewesen. Ich musste etwas schnaufen, als Epiphany mir aufhalf. Nicht, weil die Anstrengung mich dazu zwang, sie half mir mit mehr Kraft, als ich erwartet hatte. Sondern weil sich in mir schon eine Art Frustration bemerkbar machte. Ich sah sie kurz verdutzt an, entschied mich dann aber, den Blick eher dorthin zu wenden, wo unsere Crewmitglieder, sogar unser Captain und der DXO gerade unter Beschuss standen. Eher waren wir beide, die wir hier auf der anderen Seite der Barriere waren, ihre Crewmitglieder. Aber das waren Haarspaltereien, die in diesem Moment äußerst überflüssig waren.

Auch wenn die Sechs abgeschnitten waren von einer Rückzugsmöglichkeit, mussten wir vertrauen. Vertrauen auf die beiden Schwertkämpferinnen, die ihre todbringenden Klingen ihr Werk vollrichten ließen. Vertrauen darauf, dass der Kollege aus der Wissenschaft und der Gelbkragen nicht vergessen hatten, was sie im Basistraining gelernt hatten. Vertrauen mussten wir leider auch dem merkwürdig schreienden Mann in Rebellenuniform, der mir aus irgendeinem Grund merkwürdig erschien. Und wir mussten uns darauf verlassen, dass Masaoka dem Commander den Rücken frei hielt.

„Komm, lass uns gehen.“ sagte sie nur mit einem Lächeln zu mir, unbetrübt schien sie. Ich musste mich nur wieder über dieses Wesen wundern. Ich betrachtete sie, so sehr mir die miserable Beleuchtung und unser Weg es mir gestatteten. Sah den Schopf, die Haare etwas aus der Form, aber die Frisur war noch erkennbar. Das leichte Lächeln war mir irgendwie bekannt, erinnerte mich an die Zeit auf dem Schiff unserer echsenartigen Feinde. Ich versuchte mich zu erinnern, dachte zurück, kam aber darauf, wie wir verblieben waren.
„Sag mal… war ich nicht um zwei Abschüsse vorne, als wir auf dem Gorn-Kreuzer waren?“ grinste ich, den Blick nach vorne gewandt.


Ich legte den Kopf kurz schief, als mich Rubens an das Gornschiff erinnerte, woran ich ja auch eben denken musste. „Ich schieße ja auch nicht.“, zwinkerte ich ihm unbeeindruckt zu und ließ mich vorrangleiten. Trotz seiner Anwesenheit hatte ich das Gefühl, dass die Gänge noch dunkler waren als die davor. Außerdem bezweifelte ich langsam das Durchhaltevermögen unserer Nerven. Es dauerte nicht lang, da kamen wir an eine Kreuzung. Rubens wollte schon nach links abbiegen, weil dies rein von der Orientierung her, der logischste Weg war. Doch ich fasste ihm an die Hand und hielt so auf. „Warte mal.“, sagte ich nur leise und kniete mich auf den Boden, durch seine Hand das Gleichgewicht haltend. Ich fuhr mit der freien Hand über eine kahle Stelle und schaute mir daraufhin meine Finger an. „Das sieht aus wie Kaliumiodid.“, raunte ich ihm zu und stand wieder auf.

Ich schaute mich um. „Du hast nicht zufällig einen funktionsfähigen Tricorder dabei?“, fragte ich ihn. „Schon, aber dank der vielen Störquellen wird uns der wohl nicht viel bringen. Wieso?“, antworte er mir ehrlich. „Erinnerst du dich? Wir wurden am Anfang der Mission gewarnt, dass hier ein Strahlenleck sein könnte. Es gibt zwar keinen plausiblen Grund, warum hier auch etwas sein sollte. Aber dieses Kaliumiodid benutzt man ja auch zum Strahlenschutz. Zumindest dann, wenn man gerade nichts Besseres da hat. Das kann ich mir bei den Rebellen gut vorstellen.“, erklärte ich kurz meine Logik. Doch offenbar wusste Rubens immer noch nicht ganz, worauf ich hinauswollte. „Mit anderen Worten: Ich glaube, wir haben ein mobiles Strahlenleck in der Nähe. Und es ist in Richtung Panoramadeck gelaufen. Vorausgesetzt, dieser Weg führt ins Panoramadeck.“, führte ich meine Erklärung nun weiter aus, so dass Rubens nun etwas verunsichert nickte.

„Komm, leise voran.“, kommandierte ich nun herum und wies ihn dabei an, mir zu folgen. Schließlich musste man ja nicht alle Tage irgendwelchen laufenden Strahlern folgen, die wohlmöglich auch noch den Rest unserer Gruppe angriffen.

Kurz zog ich meine Augenbrauen zusammen, sah sie skeptisch an. „Sollten wir dem Ding, oder was auch immer es ist, nicht folgen? Falls es auf die anderen trifft, wird es ihnen wohl kaum helfen.“ Fragte ich sie, in dem Moment vergessend, dass sie eigentlich meine Vorgesetzte war. Sowohl dem Rang nach, als auch der Position nach.
Sie blickte mich nur kurz skeptisch an, grinste dann verschmitzt: „Sagt dir Flankenangriff etwas?“
Das war also ihre Idee. Epiphany blieb keineswegs stehen, um mir das zu sagen, geschweige denn zu erklären, und ich hielt Schritt. Wir schlichen so schnell wie es ging durch die Korridoren, bevor ich ihr wortlos deutete, dass wir kurz in einem der nahen Alkoven in Deckung gehen sollten. Ich hing mir das Gewehr um die Schulter und zog meinen Tricorder aus der Tasche. Die Messwerte waren immer noch auf einem katastrophalen Niveau, allerdings hatten sich die generellen Strahlungswerte vermindert. Das half allerdings nicht, die Störsender zu kompensieren, die nach wie vor ihren Dienst taten. Ich seufzte Leise und klappte den portablen Scanner wieder zu.
Sie stand nur einen Schritt vor mir, lugte allerdings immer wieder in beide Richtungen des Ganges, so dass ich ihren Gesichtsausdruck nur halb mitbekam. Aber der Blick war verbissen, der Tonfall ihrer Stimme eindeutig kein Vorschlag: „Wir sollten weiter.“ Ständig erwischte ich mich dabei, wie mein verwirrter, und neugieriger Blick über die junge Frau neben mir glitt, als würde sie ihn geradezu magnetisch anziehen. Auch wenn es unpassend war, ihr Anblick war klarer Weise erfreulicher als die Frustration darüber, ständig Knüppel zwischen die Beine geworfen zu bekommen. Warum nur fiel mir gerade nicht viel Sinnvolles ein?
„Weißt du eigentlich, dass du mit dem Gewehr… ziemlich attraktiv aussiehst? Das hat was…“ murmelte ich leise, als ich das Gerät wieder an der rechten Seite meines Gürtels verstaute, und das Gewehr zur Hand nahm.


Rubens warf einen unerwarteten Kommentar ein, der mich beinahe aus dem Gleichgewicht brachte. Ich schluckte kurz und lächelte ihn dann an: „Nein, das wusste ich nicht. Ich dachte immer, das wirkt eher abschreckend.“. Meine Antwort war ehrlicher, als ich es selber von mir erwartet hatte. Dennoch fühlte ich mich geschmeichelt und ließ ihn das hoffentlich mit meinem Gesichtsausdruck wissen. Aus irgendeinem Grund entschied ich mich jedoch, ein leises „Danke“ zu murmeln. Dann fasste ich mich jedoch augenblicklich wieder und hielt unser Duett mit einem Handzeichen an. „Was ist?“, fragte er mich. Doch statt zu antworten hielt ich meinen Finger auf seinen Mund, ohne dabei tatsächlich drauf zu achten, was ich damit suggerieren könnte.

Da waren eindeutig schabende Geräusche zu vernehmen. Doch sie schienen nicht von dem Ding zu stammen, welches wir folgten. Es hörte sich eher danach an, als würde jemand etwas in die Wand ritzen. Ich schlich mich also ganz nah an Rubens heran, so dicht, dass ich problemlos seine Körperwärme vernehmen konnte. Schließlich bewegte ich meinen Mund an sein Ohr und flüsterte ihm in leisester Weise wie nur möglich zu: „Ich werde ihn ergreifen. Sobald das geschehen ist, musst du von vorne dein Gewehr auf ihn richten. Alles klar?“. Er nickte nur steif, so dass ich meinen Plan nun in die Tat umsetzen wollte. Ich lugte also um die Ecke und entdeckte dabei auch leicht die Quelle des Geräuschs. Die Person war nicht gut zu erkennen. Dennoch schien sie sich auch keine großartigen Sorgen um die Umgebung zu machen.

Die nächste Aktion folgte Schlag auf Schlag. Mit lediglich 3 schnellen, präzisen Schritten stand ich hinter der Person, Rubens hörend, wie er mir leise folgte. Ich ergriff seine Arme und wollte sie auf den Rücken zerren. Doch stattdessen packte mich die Person mit der linken Hand, klappte seine eigenen Beine ein, nur um mich dann über seine Schulter zu katapultieren. Ich landete hart auf dem Rücken, so dass es sich so anfühlte, es würde die gesamte Luft aus meinen Lungen herausgepresst werden. Sogleich wurde ein Gewehr auf meinen Kopf gerichtet und meine Arme bewegungsunfähig gemacht.

So leise wie ich konnte folgte ich der Frau vor mir. Auch wenn ich wohl noch etwas ungelenk war, auf Grund der eben erlebten… Situationen. Doch obwohl ich nicht zögerte, war Epiphany schneller hinter dem Fremden, als ich das Licht der Taschenlampe auf den Fremden richten konnte. Ich schaltete sie ein, und als der Lichtkegel in Richtung unseres Opfers wanderte sah ich meine Begleiterin bereits hinter unserem Gegner. Ein kurzes Gerangel, als die beiden sich kurzzeitig unter den Lichtkegel abzutauchen schienen, bevor ich gerade noch sehen konnte, dass Epi unten lag. Interessanter Anblick, nur meine Perspektive passte mir nicht ganz.
Doch nun half nur Druck. Ich holte tief Luft, trat gerade außerhalb von Armlänge an den Fremden heran, und versuchte ihn mit der Unterlauf-Lampe zu blenden. Gleichzeitig schrie ich so laut ich konnte: „WAFFE RUNTER! WEG MIT DEM GEWEHR!“ Ich konnte nur hoffen, dass es wirkungsvoll genug war, dass er es mir abkaufen würde. Ich wartete erst gar nicht, sondern schrie gleich nochmals hinterher, nur um sicher zu sein: „WIRD’S BALD?!“

Ich musste meine Augen selbst erst an das helle Licht gewöhnen, da ich zuvor aus Gründen der eigenen Tarnung auf sie verzichtet hatte. Obwohl ich feuerbereit war, den Finger bereits am Abzug hatte, tat ich mir einen Augenblick lange schwer, die Person vor mir, und über meiner Mit-Wissenschaftlerin, zu erkennen. Ich sah nur vage, wie der Feind zuerst den Chief unter ihm ansah, dann geradewegs ins helle Licht blinzelte. Und dann erkannte ich, oder meinte es zu tun, Lieutenant Masaoka, Chef der Sicherheit, der Kerl, den Epiphany noch auf dem Rebellenschiff inniglich geküsst hatte. Der Freund der Familie. Aus irgendeinem Grund war mir gerade gar nicht danach, ihn nicht mehr zu blenden. Und einhundert prozentig sicher, dass er es war, wie sollte ich mir das denn sein, auf diesem Schiff?


„Ich gebe auf, ich gebe auf.“, antwortete der Kerl über mir, dessen Gesicht ich aus dieser Perspektive zwar nicht ausmachen konnte, die Stimme ihn aber eindeutig als Youki identifizierte. Rubens, der offenbar von der ganzen Sache etwas verwirrt war, machte auch keinen Rückzug und blieb mit dem Gewehr im Anschlag wie eine Eins stehen. Stattdessen ließ Youki sein eigenes Gewehr auf den Boden gleiten und hob die Hände in die Luft. „Nicht schießen.“, fügte er sogleich an und starrte weiterhin zu Rubens, mich am Boden haltend. Doch plötzlich wendete sich die gesamte Situation schlagartig: Youki griff in Sekundenschnelle das Gewehr in Rubens Hand, sicherte es dabei und nahm es ihn kurzerhand ab. „Unterschätze niemals die Sicherheit.“, meinte dieser nun triumphierend, den verdutzten Rubens stehenlassend.

„Geben Sie ihm das Gewehr wieder, Masaoka.“, befahl nun aus dem Hintergrund eine Frauenstimme. Es war unser Commander. „Nie darf man seinen Spaß haben.“, grummelte Youki nun und gab Rubens das Gewehr wieder, während er sein eigenes aufhob. Dies war meine Chance, mich zu rächen. Mit der rechten Hand schlug ich Youki in die Kniekehle, während meine linke Hand seine Beine wegzog. Gleichzeitig zog ich mich an ihm hoch, so dass er durch mein Gewicht umkippte. Mit einem Schwung meines Beines beförderte ich ihn gänzlich zu Boden und hielt ihn mit meinem Fuß unten. „Und du unterschätze nie eine Maidie.“, triumphierte nun ich selbst und grinste dabei Rubens an.

Doch unsere komödiantische Einlage wurde schnell durch einen jähen Ausruf beendet: „ACHTUNG!“. Es war offenbar die Frau gewesen, die ich noch nie gesehen habe, geschweige denn kenne. Doch ihr Ruf drang dennoch zu mir durch. Mit einem kräftigen Ruck zog ich Youki beiseite und gleichzeitig auf die Beine. Im zweiten Schritt hakte ich mich bei Rubens ein und schliff mit einem Satz fort von der Stelle, an der er vorher stand. Nur einen Augenschlag später landeten zwei seltsame Kreaturen an den Stellen, die ich so eben freigemacht hatte. Ich atmete schwer und konnte nur ebenso schwer ausmachen, was da vor uns stand. Es wirkte wie mutierte Menschen, die jeden Moment auf uns losgehen würden. Doch irgendetwas war merkwürdig an der Sache.

Prächtig, was uns hier an Aufregung und fordernden Aufgaben geboten wurde. Für mein bescheidenes Empfinden hatte ich bereits das Gefühl, dass die Trainingslager mancher militärischer Einheiten auch nicht hätte anders aussehen können. Ich vernahm nur noch einen schrillen Schrei, der teils humanoid klang. Doch war es genauso deutlich, dass auch etwas anderes mitklang. Aus irgendeiner Richtung, die ich nicht genau feststellen konnte, traf das erste Waffenfeuer eines der beiden Ungetüme. Dann ein zweiter Treffer, den dieselbe Gestalt erdulden musste. Durch den Zorn sah sich dann das zweite Scheusal dazu gezwungen, ebenfalls zu schreien. Die verzerrte, entstellte Fratze verzog sich zu einem surrealen Bild, lies mich die Augenbrauen zusammenziehen. Es war definitiv ein unerfreulicher Anblick, als ich das Vieh von Kopf bis Fuß musterte.

Und ich musste bemerken, dass nicht nur die Gestalt der Bestien mich irritierte, der grauenhafte Gestank aus dem Rachen tat sein übliches bei. Es rief in mir eine Übelkeit hervor, die durch meinen unangenehm leeren Magen nur gestärkt wurde. Die Fetzen allerdings, die sich um die hässlich aufgeblähten Körperteile schlangen, erinnerten mich allerdings eher weniger an eine Uniform. Waren es eventuell Rebellenhosen, die sich in komischem dunkelviolett am Rest der Menschlichkeit in diesen Dingern festklammerten? Scheinbar hatten sich die Veränderungen doch zum Großteil an den oberen Körperpartien bemerkbar gemacht. Ich wusste nicht warum, aber ich zögerte. So sehr ich dazu bereit war, den Unbekannten, den Masaoka darstellte über den Haufen zu schießen, so zögerlich war ich damit bei diesen beiden ekelerregenden Lebewesen.

Bald auch rief eine Frauenstimme, dass man das Feuer einstellen sollte. Nicht, dass ich zuvor einen Schuss abgegeben hatte. Eine der Gestalten wand sich, kniend, gegen die Gangwand gelehnt, röchelnd, während die noch stehende uns ihren fauligen Atem entgegenwarf, gepaart mit einem zornigen Schrei.
Lieutenant Youkichirou Masaoka
Sicherheitschef und zweiter Offizier auf der USS Phoenix

Master Chief Petty Officer Epiphany Maidie
Wissenschaftlerin auf der USS Phoenix

Im IRC auch Gao, das flauschige, fellige Etwas
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