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RES – Lt Richards – DCXO –RPG Log 10(13) – 12074.1385

BeitragVerfasst: Sa 27. Nov 2010, 12:52
von Richards
Wörter: 1271
Erwähnte PCs: Katche, Kiri, Mnemo, Melok
Erwähnte NPCs: Sicherheitsleute

Thema: „Back in duty and action“

=A= Büro des stellvertretenden Sicherheitschefs =A=

Ricarda war nicht anwesend, als ich nach dem Ende meiner Regenerationsperiode wieder in mein Büro zurück kam. Also aktivierte ich meinen Kommunikator: „Richards an Ricarda: Ich bin wieder im Dienst. Wo bist du gerade?“
„Frachtraum 23“, antwortete sie sofort. „Wir müssen hier die Trümmer des Kzinti-Schiffes untersuchen.“
Das klang ganz danach, als gab es einiges zu berichten. Ich brauchte dringend ein Update. „Kann ich einen Datendump haben?“, fragte ich deshalb sofort.
„Kommt gleich“, informierte mich meine Schwester und gleich darauf kamen die Daten über unsere Internverbindung bei mir an. Blitzschnell hatte ich sie ausgewertet und war wieder auf dem neuesten Stand.
„Danke, Ricarda“, antwortete ich. „Ich werde später mal bei euch vorbei kommen, wenn es meine Aufgaben zulassen.“
„Verstanden“, gab sie zurück. Damit war unser Gespräch beendet.
Ich setzte mich an meinen Schreibtisch und machte eine Monitorkontrolle. Alles war soweit normal. Das musste allerdings nichts heißen, wenn irgendjemand wieder einmal das Überwachungssystem manipulierte. Aber deswegen hatte ich ja auch die Patrouillen wieder verstärken lassen. Das Menschliche Auge war nicht so leicht zu täuschen wie unser Überwachungssystem.
Ich hatte noch nicht alle Monitore kontrolliert, als sich der Türsummer meldete. „Herein“, rief ich sofort. Es war der Captain.
„Captain“, grüßte ich ihn. „so spät habe ich Sie hier nicht erwartet.“
„Ich mich auch nicht“, antwortete er müde. Anscheinend hatte ihn irgend etwas oder jemand aus dem Bett geholt. Das musste demnach etwas sein, das dringend war und nicht bis morgen Zeit hatte. Allerdings waren in letzter Zeit alle Sachen dringend.
Ich bot den Captain mit einer stummen Handbewegung einen Stuhl an. Er nahm die Einladung an und schob mir danach ein Padd über den Tisch zu.
„Mr. Kendric hat das hier an einem Trümmerstück des Kzinti-Schiffs gefunden“, erklärte er. Ich nahm das Padd entgegen und studierte es. „DNA eines Gorn?“, fasste ich die Erklärung des Wissenschaftschefs in einem Satz und in der Form einer rhetorischen Frage zusammen. „Interessant. Soll ich den Botschafter gleich dazu befragen?“
Captain Katche rieb sich die Augen. Er schien wirklich ziemlich müde zu sein. Meiner Meinung nach gehörte er ins Bett. „Ich denke, wir sollten bis morgen früh warten. Aber…“
„Krankenstation an Sicherheit!“, unterbrach mein Kommunikator den Captain. „Wir haben einen Eindringling!“
„Wir sind unterwegs“, antwortete ich, während ich bereits aufstand. Im Anschluss an dieses Gespräch öffnete ich gleich einen weiteren Kanal zur Einsatzreserve und orderte ein Team zur Krankenstation. Während des Gesprächs hatte ich bereits das Büro verlassen und war auf den Gang hinaus gesprintet. Als ich mich umdrehte, sah ich, wie der Captain mir folgte. Irgendwoher, vermutlich aus dem Waffenschrank in meinem Büro hatte er ein Phasergewehr aufgetrieben. Ich wartete, bis er mich im nächsten Turbolift einholte, dann sprach ich ihn an. „Sir, mit allen gebührenden Respekt, ich halte das für keine gute Idee, dass Sie mich begleiten wollen“, informierte ich ihn. „Gerade eben im Büro wirkten Sie auf mich ziemlich müde. Sie sollten auf Ihr Quartier gehen und sich ausschlafen. Die Sicherheit und ich, wir kümmern uns schon um den Eindringling.“
„Machen Sie sich um mich keine Sorgen, Lieutenant“, wischte Katche meine Bedenken beiseite. Sein Tonfall machte deutlich, dass er keinen Widerspruch duldete, also verzichtete ich auf einen solchen und machte mir eine mentale Notiz, die Aktion möglichst kurz zu halten, damit der Captain danach schnell seinen Schlaf nachholen konnte.
Als wir auf dem Deck der Krankenstation angekommen waren, stieß kurz darauf Commander Kirilenkowa zu uns. Obwohl auch sie so aussah, als ob sie gerade aus dem Bett gekommen war, erschien sie mir als geeigneter, mich zu begleiten, als der Captain. Nach einem weniger dezenten Hinweis meinerseits und einem kleinen Geplänkel zwischen den beiden Kommandooffizieren, schloss sich mir schließlich die erste Offizierin mit dem Phasergewehr des Captains an. Inzwischen war auch das Einsatzteam angekommen. Mit einigen Handzeichen machte ich ihnen klar, mir zu folgen, dann rückten wir vor.
Bereits im Vorraum wartete das Medizinische Team auf uns. Dr Lone kam sofort auf uns zu. „Er stürmte hier einfach herein“, erklärte sie unaufgefordert. „Er betäubte einige Anwesende mit seiner Waffe, dann lief er den Gang dort hinten runter.“
Sie zeigte auf den Gang. Ich nickte und folgte der Richtung, welche sie anzeigte. „Danke Doktor“, antwortete ich. „Gibt es Verletzte bei Ihnen?“, fragte ich noch über die Schulter.
„Nein, hier hat er nur auf Betäuben geschossen“, rief sie mir hinterher. Damit bestätigte sie meine Vermutung, dass der Eindringling ein klar definiertes Ziel hatte und auf dem Weg dorthin keine Kollateralschäden hinterlassen wollte. Die Frage war natürlich: War das humanes Denken, oder gab es einen anderen Hintergedanken? Egal. Es war nicht meine Aufgabe, den Eindringling zu analysieren. Dafür hatten wir Counselor.
„Los geht’s!“, befahl ich , als wir den Gang hinunter liefen. Sofort lösten sich zwei Sicherheitsleute aus meiner Gruppe und stürzten in die Räume links und rechts. Kurz darauf kam von beiden ein „Klar!“ zurück. Inzwischen war unsere Gruppe weiter gelaufen. Wieder betraten zwei Sicherheitsleute die Räume und wieder meldeten sie „Klar!“
Damit war der Gang fast abgegrast. Es waren nur noch zwei Türen übrig. Mit schnellen Handzeichen teilte ich mein Gruppe zwischen Kirilenkova und mich auf und wies jedem eine Tür zu. Fast gleichzeitig stürmten wir die Krankenzimmer. Mit einem schnellen Rundblick erfasste ich die Lage: Hier war niemand. Doch gleich darauf meldete sich Kirilenkovas Stimme aus dem anderen Raum: „Lieutenant!“
Ich machte sofort kehrt und schloss mich der Gruppe des Commanders an. Ich erkannte sofort die Spuren einer fremden Anwesenheit im Raum: Der Zugang zum Jeffries-System war offen. Anscheinend hatte der Eindringling eine schnelle Flucht gebraucht. Mit einem schnellen Blick sah ich über die hier liegenden Patienten. Es waren Kzinti.
Ich drehte mich zu meinen Leuten um: „Mernök, Sie holen die Mediziner! Die sollen nachsehen, ob es den Patienten gut geht! Smith, Sie halten hier Wache, falls der Eindringling noch mal zurück kommt!“
Ich trat an den Eingang zu den Jeffriesröhren. Ich steckte den Kopf hinein und sah in alle Richtungen. Es gab keine Spur des Eindringlings. Er war schnell gewesen.
Ich drehte mich wieder zu Kirilenkova um. „Zwecklos“, meinte ich. „Der Eindringling ist uns entwischt. Benachrichtigen wir den Captain“
Kirilenkova stimmte zu und verließ den Raum um Katche zu holen.

=A= Eine Stunde später =A=

Und wieder ein Alarm! Diesmal hatte sich jemand von einem Kontrollraum auf den Technikdecks Zugriff auf den Computerkern verschafft. Meine Gruppe und ich mussten schnell sein, bevor der Unbekannte noch Schaden anrichten konnte.
Zu fünft rannten wir den Gang hinunter auf den entsprechenden Raum zu. Gleich darauf erreichten wir den entsprechenden Raum, wo uns bereits einige Techniker erwarteten. Kurz nachdem der Alarm gegeben wurde, hatten wir den entsprechenden Raum Fernverriegeln lassen. Der Eindringling saß in der Falle. Schnell gab ich den Code ein, welcher die Verriegelung wieder aufhob. Die Tür zischte auf und alle Waffen meiner Begleiter richteten sich auf… Riov Melok.
„Hände hoch und auf die Knie!“, rief einer meiner Begleiter sofort
Der Romulaner leistete dieser Aufforderung sofort Folge. „Ich kann alles er… nein, fast alles erklären“, versuchte er sich noch herauszureden, aber er wurde sofort abgeführt.
„Darauf bin ich schon gespannt“, meinte ich noch zu ihm, während sich die Techniker bereits den Konsolen zuwandten. Ich würde mich später um ihn kümmern. Jetzt gab es wichtigeres zu tun.
„Verdammt!“, entfuhr es einem Techniker plötzlich. „Er hat uns die Kontrolle über das Waffensystem entzogen!“
Ich bekam einen Schreckimpuls von meinem emotionalen Zentrum, als ich bereits die Möglichkeit errechnete, dass die Base dasselbe Schicksal ereilen konnte wie das Schiff der Kzinti. Ich tippte auf meinen Kommunikator. „Richards an OPS! Geben Sie Roten Alarm für die Gesamte Station! Und benachrichtigen Sie den Captain und die Erste Offizierin! Jemand hat uns die Kontrolle über die Waffensysteme entzogen!“

-tbc-

[NRPG: Wenn hier demnächst was BOOOM macht: Ich war’s nicht :roll: ]