RES | Log09 | Lt. Reaver Soul | MED | 12079.1193

CO: Wedge Antilles - XO: Jason Anthony Hawk

Moderatoren: John Connor, Operationsstab

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Beitragvon D`uran_Lilith » Do 2. Dez 2010, 10:59

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RES | Log09 | Lieutenant Reaver Soul | MED | 12079.1193
Beteiligte Personen : Marc, TyTy, Godo, Yara
Erwähnte Personen :
NPC’s : Secler
Stardate : 12079.1193
Wörter: 3044



=^= Starbase Resolution – Krankenstation- TyTys Behandlungszimmer =^=
TyTy sah schon wieder ein wenig besser aus, aber an seinen Augen sah ich, dass er nicht begeistert war, mich zu sehen. Was sollte ich den tun? Er war, als ich ihn fand, nicht wirklich ansprechbar. Dumm nur, dass ich einen hypohondrischen, ach ne hypokratischen Eid abgelegt habe. Dieser band mich dummerweise daran, dass ich mich um Patienten kümmern muss. Und da Soul zufällig den Eid X-Mal abgelegt hat – er hatte genug Wirte, die Mediziner waren – war er mein mahnender Geist, der mich immer wieder darauf aufmerksam machte. Ganz davon abgesehen, dass es gewiss nicht uneigennützig ist.

Dass er mich dann anblaffte, fand ich nicht grade prickelnd. Ich hatte ihn ordentlich gefragt und machte mir eben Sorgen um ihn. Ich mach mir sonst ja wohl um niemanden Sorgen. TyTy war aber irgendwie wie ein großer Kuschelbär, denn man einfach liebhaben musste. Irgendwas hatte TyTy an sich, was mich faszinierte. Ob es nun er war – was ich mal annahm – oder das, das immer irgendwas dazwischen kam, wenn wir uns mal ein wenig näher kamen. Eins von beiden war es sicherlich und was, würde ich hoffentlich bald raus finden.

„Bekanntschaft mit einer Faust?“, gab ich leise und grinsend von mir. TyTy schien dies aber nicht zu gefallen, so wie er mich anmaulte. Der CMO hatte doch wohl nichts übersehen? „Ich hätte nicht gedacht, dass du so leicht außer Gefecht zu setzen bist“, meinte ich dann. Ich konnte mir das nicht verkneifen. Wenn man TyTy so ansah, bezweifelte man es doch, dass man ihn so schnell umhaut. Nicht das er… ach egal. Ich mochte ihn so wie er war. Mein Kuschelbär! Oder doch eher Schmusebärchen? Das sollte ich wohl mal raus finden, was für ein Bärchen TyTy ist.

Zumindest ist er im Moment ein großer böser Grizzlybär. Fehlte nur noch das Maul aufreißen und knurren. Aber dafür war seine Nase kaputt gewesen und schmerzte sicherlich noch, als dass er seinen Mund weit aufreißt. „Unvorbereitet? Mein…“, ich ließ es lieber Kuschelbärchen oder Schmusebärchen – ich glaub ich mach ein Schmusekätzchen daraus, klingt niedlicher – zu nennen. Denn dann würde ich sicher bald ein Mammut vor mir stehen haben. Wenn nicht sogar T-Rex persönlich oder Gott.

Beschwichtigend hob ich meine Hände und legte meinen Kopf leicht zur Seite. „Unvorbereitet?“ Murmelte ich leise vor mich hin. Das wollte ich nun doch genauer wissen. Also fragte ich einfach weiter. „Und wessen Faust war es?“ TyTy war nun wirklich alles andere als begeistert und mutierte vom bösen Grizzly zum Mammut. Doch er gab resignierend – sicher weil ich ihm mit großen neugierigen und doch unschuldigen Augen ansah – auf und fing an zu erzählen. Doch was er mir sagte, ließ mir erstmal den Atem stocken. Mein Kuschelbärchen? Mein Schmusekätzchen? Mein TyTy wollte ein anderes Schäfchen, als mich? Das konnte nicht angehen. Das durfte nicht angehen. Wie konnte er nur? Zumindest schien sie ihm nicht viel Wert zu sein.

Halt! Stopp! Yara? Zuhälter? War Yara nicht Godo zusammen?!? Ich schaute ein wenig irritiert und fragte nach, wer es genau war. Und typisch Mann, wusste man es nicht. Ich konnte mir nicht vorstellen, das Yara einen Zuhälter hatte. So wie sich Godo eben um sie gekümmert hat. „Ich hab nicht nach seinem Namen gefragt“, kam es von meinem wütenden Mammut. Da war mir der Grizzly doch lieber. „Bei dir eingedrungen?“ Das konnte ich mir nun nicht nehmen lassen, denn ich verstand unter eindringen was anderes wie TyTy. Sein Blick war für einen Moment nur zu köstlich und ich hätte ihn am liebsten dafür geknutscht. Doch TyTy wollte ein anderes Schäfchen. Yara! An ihr war nun wirklich nichts Besonderes. Wie viel ich TyTy wohl wert bin. Sicher nicht mehr wie 1 / 10 Latinum. Wenn überhaupt. Ich seufzte leicht und merkte wie eine gewisse Eifersucht an mir nagte.

Wie konnte TyTy mir so was nur antun. Einfach ein anderes Schäfchen nehmen zu wollen. Lag es daran, dass ich ihn letztens versetzt hatte? Hey, eigentlich wurde ich versetzt und zwar von Mr. Sexy. TyTy stand eigentlich noch gar nicht auf meiner Liste. Er sollte eigentlich erst später folgen, doch irgendwie… Das ist nun aber auch egal. Er will eine andere, dann soll er sich ruhig wieder mit ihm anlegen und sich noch mal die Nase brechen lassen. Solange Godo sich nicht von Yara trennt, wird TyTy nicht an Yara kommen und ich nicht an Godo. Nicht dass ich Godo haben wollte, aber wenigstens mal ausprobieren. Dennoch hab ich mich damit abgefunden und ein eigenen Kodex. Wenn er nicht will, dann eben nicht. Gut ich probier es sicherlich einige Male, aber wenn klar ist, dass da nichts passiert, muss ich damit auch leben.

„Er ist nicht ihr Zuhälter, sondern ihr Freund. Er ist es auch, der uns letztens nachts gestört hat.“ Ich seufzte leicht und senkte meinen Kopf. Sollte ich wirklich so gemein sein? Sollte ich TyTy ins verderben rennen lassen? „Sein Name!?“ Ich schüttelte den Kopf. Schweigepflicht! „Darf ich dir nicht sagen. Ich hab schon zu viel gesagt“, meinte ich dann leise. Im nächsten Moment hatte ich keinen Boden mehr unter den Füßen, da TyTy mich am Kragen zu fassen hatte und auf Augenhöhe hob. „Sag mir seinen Namen!“ Wieder schüttelte ich den Kopf. Diesmal mutierte TyTy wirklich zum T-Rex. Ich schaute ihn nur ruhig an. Strich mit meinen Fingern über seinen Hals und überlegte, ob ich ihm nicht einen Moment die Blutzufuhr zum Gehirn unterbinden sollte. Das würde ihm jedoch mehr schaden als mir, also ließ ich meine Finger weiter wandern und strich über sein Brustbein. Knapp unterhalb des Brustbeins drückte ich ihm dann die Finger leicht gegen die Stelle und klemmte ihm damit einen Nerv ein.

Da ich wusste, dass ich gleich wieder Boden unter den Füßen haben werde, bereitete ich mich schon darauf vor, nicht unsanft zu landen. Sekunden Später stand ich wieder auf dem Boden und schob TyTy wieder zum Bett zurück. Schön wenn man keine Kontrolle mehr über sich selbst hatte. „Du bist wie ich Mediziner. Du hast wie ich einen Eid abgegeben. Also zwing mich nicht, diesen zu brechen“, sagte ich ihm dann und schaute ihn ruhig an. „Und tu das nie wieder. Zumindest weiss ich nun auch, wie viel ich dir bedeute“, gab ich von mir und löste den Nerv wieder, so dass TyTy sich wieder bewegen konnte. Es dauerte jedoch einen Augenblick, den ich nutze um mich wieder zu setzen. TyTy wollte grade ansetzen mich anzumaulen und damit dann wohl den Gott-Status zu erreichen, als von Draußen Stimmen kamen.

Ich blickte TyTy an und drehte mich, während ich mich auch gleich vom Stuhl erhob. „Was ist denn da draußen los?“ Meinte ich dann und ging zur Tür. Ich öffnete sie und blieb wie angewurzelt stehen. Irgendwas kam auf mich zu und einen Augenblick später umhüllte mich Dunkelheit…


Was war das?
Stille
Soul?
Stille
Was passiert hier?
Stille
Wo bin ich?
Stille
Ich sterbe!


Was für ein Abgang. Ich hatte ihn mir dramatischer vorgestellt. Viel spektakulärer. Stattdessen kommt irgendwas auf mich zu und ich fall Tod um. Warum denke ich überhaupt noch? Können Tote denken? Bestimmt nicht, also bin ich noch nicht Tod. Aber was ist mir Soul? Etliche Gedanken gingen mir durch den Kopf und ich bekam keine Antwort. Immer wieder rief ich nach Soul, aber er hatte scheinbar mehr abbekommen als ich. Zumindest konnte ich noch denken.


Wie viel Zeit vergangen war, weiß ich nicht. Zumindest hörte ich immer wieder jemanden meinen Namen sagen. „Reaver? Reaver komm zu dir!“ Ich schluck meine Augen offen und sah TyTy. „Schmusebärchen.“ Nun hatte ich es gesagt. TyTy schaute mich ein wenig schief an. „Du scheinst dir aber mächtig den Kopf gestoßen zu haben.“ Hatte ich das? Gar nicht. „Ist Schmusekätzchen besser?“ Fragte ich ihn dann. Selbst hatte ich mich da ja noch nicht festgelegt, was besser klang. Oh doch, hatte ich. „Schmusekätzchen klingt besser“, beantwortete ich dann meine Frage und wollte mich aufsetzen. „Liegen bleiben“, kam von TyTy der mich weiter untersuchte. „Mir geht’s du, schau nach Soul“, meinte ich nur en wenig mürrisch. „Soul? Das ist dann Nachname, warum sollte ich nach ihm schauen?“ Ich verzog mein Gesicht leicht. „Du denkst ich bin ein Mensch?“ TyTy nickte leicht, also hatte er meine Flecken noch nicht gesehen, bzw. sie waren nicht sichtbar. Zumindest waren wie es im Gesicht nicht, denn dafür musste meine Laune stimmen. Aber es gab eine Stelle, wo sie immer waren.

Ich setzte mich auf und schob mein Oberteil ein wenig hoch. „Ähm…“ Ich grinste nur leicht und schob den Bund meine Hose ein wenig runter. „Sollte wohl genug aussahen, oder?“ „Du bist eine…“ „Ich bin Vogelfutter.“ „Trill?!“ „Sehr gut erkannt! Kümmerst du dich also bitte um Soul?“ Ich konnte meinem Schmusekätzchen ja nun nicht sagen, dass ich immer mit Soul sprach und nun Angst hatte, weil er mir nicht antwortete. Hey, eigentlich normale Reaktion. Wenn er Tod ist, hab ich nur noch 93 Stunden zu leben.

Mein Schmusekätzchen schaute dann nach, wie es Soul ging. Scheinbar hatte er nur keine Lust mit mir zu reden. Ich zumindest war erleichtert, bis auf das mir der Kopf brummte. Ich schloss meine Augen und seufzte. „Hast du Schmerzen?“ Fragte TyTy mich dann und ich nickte schweigend. „Wo?“ Dumme Frage. Ich zeigte auf meinen Kopf und auf meinen Brustkorb. Er scannte mich – sicherlich zum X-ten Mal – und blinzelte leicht. Dann öffnete er meine Jacke und ich schaute ihn ein wenig schief an. „Hrrrr“, schnurrte ich ihm entgegen und wollte mich aufsetzen. TyTy drückte mich jedoch wieder runter. „Still halten“, murmelte er nur und es gab auf einmal einen strechenden Schmerz. „Aua. Du Idiot. Kannst du nicht sanfter sein?“ Boar, was fiel dem Kerl ein mir einfach in die Brust zu beißen. Boar, tat das weh. So weh, dass mir Tränen in die Augen schossen und an den Augenwinkeln hinunterrollten.

„Das hattest du in der Brust“, sagte er dann und hielt mir ein kleines Projektil entgegen. „Was ist das?“ „Sicher der Übeltäter, der dich umgehauen hat. Hätte nicht gedacht, dass man dich so leicht umhauen kann.“ Ich verzog leicht mein Gesicht. „Danke. Ich liebe dich auch, Schmusekätzchen“, sagte ich dann.

„Du liebst ihn?“ Ich verzog mein Gesicht. Wunderbar! Marc hatte wohl ein Sensor dafür in ungünstigen Momenten reinzuplatzen. TyTy stand nun sprachlos zwischen uns und ich sah Marc wütend an. „Ich dachte…“ „Was willst du hier?“ „Ich hab mir Sorgen um dich gemacht.“ „Tja, und ich hab dir oft genug gesagt, dass du das nicht musst.“ „Ich merke es.“ Er musterte TyTy, der all seine Muskeln anspannte. „Scheinst ja in guten Händen zu sein“, murmelte er dann und schaute TyTy so an, als würde er ihm am liebsten gleich eine knallen. „Bin ich, also kannst du wieder gehen.“ Das Tag Marc dann auch und TyTy drehte sich zu mir. „Dein Stecher?“ Ich seufzte leicht. „Er meint, er ist es. Er ist es aber nicht.“

Ich drehte meinen Kopf zur Seite und seufzte schwer. Warum konnte Marc es nicht verstehen? Warum konnte er es nicht einfach sein lassen? „Ty? Wie lange muss ich hier bleiben? Ich möchte von hier weg“, sagte ich dann. „Eigentlich zur Kontrolle die restliche Nacht“, sagte er dann und ich seufzte. War ja klar. Da brauchte ich gewiss nicht versuchen, ihn zu überreden. Doch kurz drauf fand ich mich in seinen Armen wieder. „Wenn du nichts dagegen hast, dass ich bei dir bleibe, darfst du von ihr weg. Aber wehe du versuchts mir zu entkommen.“ Ich grinste leicht und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. „Danke. Aber Laufen kann ich selbst“, sagte ich ihm dann und er ließ mich dann auch runter. „Schade“, grinste er dann und ich ging langsam zur Tür.

Draußen angekommen herrschte Stille. Was verlangte man auch? Es ist mitten in der Nacht und vor einigen Minuten wurde die Krankenstation gestürmt und seit einigen Sekunden hatten wir nun auch roten Alarm. Ich zog TyTy weiterhin sanft mit mir und kam dabei am Zimmer von Yara vorbei. Godo war immer noch bei ihr. Ich nickte ihm leicht zu und wollte weiter gehen, als TyTy abrupt stehen blieb und meine Hand los ließ. „Du willst was?“ Ich konnte gar nicht so schnell reagieren, wie Godo und TyTy aufeinandertrafen. Yara schrie dabei nur panisch auf und man sah ihr an, dass sie Angst hatte. Sekunden später jappste auch TyTy wieder auf. Godo musste ihn wohl erwischt haben. „Hör auf“, schrie ich Godo nur an und versuchte TyTy hinter mich zu ziehen. Es gelang mir, jedoch war er stärker und so geriet ich schnell zwischen die Beiden. Ich verzog mein Gesicht leicht, als TyTy mich unbewusst in Godos Richtung drückte und dieser ebenso auf Krawall gebürstet war, wie TyTy. Ich jedoch wollte keine Faust im Gesicht haben. Also was nun tun.

Yara hatte ihre Fassung wieder bekommen und versuchte Godo davon abzubringen noch mal zuzuschlagen. Zumal er mich diesmal wohl treffen würde. Was für ein Tag. Ich schloss meine Augen und bereitete mich innerlich schon mal drauf vor, dass ich auch wohl gleich eine gebrochene Nase habe. Doch es passierte nichts. Nur das irgendwann der Halt hinter mir weg war, da ich mich gegen TyTy stemmte um ihn von Godo fernzuhalten. Unsanft landete ich erneut auf dem Boden und jappste kurz auf. „Autsch“, gab ich von mir. Das war wieder mein Steißbein gewesen und so wie ich mich kannte, wird das Morgen wieder Pestblau sein.

„Mitkommen“, hörte ich einen Sicherheitler, der TyTy mit sich nahm. Ich seufzte leicht und wollte aufstehen. Godo reichte mir seine Hand und half mir auf. „Danke“, murrte ich nur und schaute hinter mir. TyTy versuchte sich gegen die Sicherheitgewalt zu wehren und er schaffte es dann auch los zu kommen und rannte damit auch schon wieder auf Godo los. Eigentlich mehr auf mich, denn ich stand noch immer dazwischen. Ich hob jedoch nur meine Hand leicht und in Sekunden schnelle hatte ich ihm seinen Nerv wieder eingeklemmt, so das er stehen blieb. Der Sicherheitler schaute verwundert und wollte ihn sich wieder schnappen. „Finger weg“, meinte ich nur und drehte mich zu Godo. „Morgen. 15 Uhr in meinem Büro. Ich habe ein ernstes Wort mit Ihnen zu sprechen“, knirschte ich ihn nur an und strich TyTy über die Stelle, wo ich ihm wohl einen Nerv eingeklemmt hatte. Schnell hatte ich diesen wieder gelöst und sah ihn an. „Und du kommst mit mir. Wehe dir, du willst da nun wieder rein“, meinte ich zu ihm und wollte in Richtung Ausgang schieben. „Er kommt in Sicherheitsgewahsam“, kam von dem Sicherheitler und ich schüttelte den Kopf. „Er kommt mit mir. Er braucht den Beistand eines Counselors. Tragisch, was er mitgemacht hat.“ Der Sicherheitler schaute mich ein wenig verdattert an. „Ich darf dann?“ Er nickte entgeistert und ich schob TyTy nun richtung Tür. Im vorbeigehen schnappte ich mir noch ein MediKit und ging dann mit ihm weiter.


=^= Starbase Resolution – Quartier von Taylor MacMannis =^=

Ich hatte TyTy wieder an die Hand genommen, da er sich doch wieder ein wenig wehrte und zurück wollte. So zog ich ihn mit mir. Als er sich jedoch einmal so stark gegen mich lehnte, blieb ich stehen und schaute über meine Schulter. „Denk dran, ich kann das von eben wiederholen. Dann bist du mir aber schutzlos ausgeliefert“, dabei kam ich ihm dann näher und streich ihm kurz über sein Brustbein und grinste ihn vielsagend an. „Und wir sollten deine Nase wieder versorgen“, sagte ich dann und ging weiter.

Kurz drauf kamen wir am Ziel an und ich schob TyTy gleich zum Sofa. „Setzen und Kopf in Nacken“, meinte ich dann und stellte das MediKit auf den Tisch. TyTy hörte auf mich und legte den Kopf nach hinten. Ich Scannte erst mal und nickte dann leicht. „Es ist nichts gebrochen, aber einige Adern sind dennoch geplatzt“, erklärte ich ihm dann, während ich die Blutung stillte.

Während ich mit meinen Gedanken in der Behandlung war, spürte ich, wie TyTys Finger langsam meinen Körper erkundeten. Ich schmunzelte leicht, ließ mich aber erst mal nicht ablenken. Als er mich jedoch an sich ziehen wollte, tippte ich mit meinen Fingern gegen seine Stirn und drückte ihn leicht zurück. „Ich muss dich einmal komplett Scannen“, sagte ich dann leise und schmunzelte ich an. TyTy hörte brav und lehnte sich zurück. Ich hingegen scannte ihn schnell und nahm dann auf seinem Schoß Platz. So dass ich ihn weiterhin ansehen konnte. Ich scannte nochmal seinen Brustkorb und legte dann den Tricorder zur Seite. „Und nun?“ Fragte ich ihn dann leise und schmunzelte dabei weiter.

TyTy setzte sich wieder auf und legte seine Arme um mich. „Alles was du willst“, hauchte er mir entgegen und ich legte meinen Kopf leicht zur Seite. „Sagst du mir, was passiert ist?“ Er schüttelte mit dem Kopf. Darüber wollte er dann wohl doch nicht reden. „Hm. Okay. Du weißt aber, wenn du…? Er nickte gleich und legte seine Lippen auf die meinigen.“ Ich schmunzelte leicht und legte meine Arme um TyTy, während ich den Kuss erwiderte. Dann ging alles recht schnell…

Ich weiß nicht, wie oft und wie lange wir dieses Spielchen trieben. Zumindest nahm es TyTy so mit, dass er irgendwann in meinen Armen einschlief. Sanft streichelte ich ihm durch seine Haare und beobachtete TyTy. Es dauerte nicht lange, bis ich auch irgendwann einschlief. Im Unterbewussten ließ ich meine Finger noch weiter über TyTys Rücken streicheln, bis meine Hand irgendwann ruhig liegen blieb und ich komplett eingeschlafen war.

Am Nächsten Morgen wurde ich mit lauten Gefluche geweckt. Ich zog mir die Decke über den Kopf und dachte im erstem Moment nur, das Marc da war. Marc? Ich schreckte hoch du schaute mich um. Nichts Marc. TyTy! Ich ließ mich wieder nach hinten fallen und rieb mir die Augen. „Oh, hab ich dich geweckt?“ kam dann die Frage und ich schüttelte gähnend den Kopf. „Ich hoffe du musst noch nicht gleich wieder weg. Ich hab Frühstück gemacht“, sagte er dann und stellte ein Tablett aufs Bett. „Lass es dir schmecken“, sagte er dann und drehte sich wieder um. Ich griff nach seiner Hand und zog ihn zu mir. „Du isst doch wohl hoffentlich mit?“ Fragte ich ihn dann und warf einen Blich aufs Tablett. Es war nur für einen gedeckt und das wunderte mich. Marc hätte kein Frühstück gemacht und wenn, dann wäre er gleich davon ausgegangen, dass er mitessen kann. TyTy jedoch brachte mir nur etwas und ließ mir dann wieder meinen Freiraum.
Lieutenant D`uran Lilith
Medizinische Offizierin der Starbase Resolution


Stammcharakter: Lieutenant Reaver Soul - Medizinische Offizierin der Starbase Resolution
Nebencharakter: Ensign Skylar Salvation - Sicherheitsoffizierin der Starbase Resolution
Nebencharakter: Lieutenant Shi'nayne Ju'Lie Yoegh'il'rymmin Luen Yoeg' Barrison Del'Armgo - Wissenschaftsoffizierin der Starbase Resolution
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D`uran_Lilith
 
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