RES – Lt Richards – DCXO –RPG Log 11(15) – 12083.2115

CO: Wedge Antilles - XO: Jason Anthony Hawk

Moderatoren: John Connor, Operationsstab

RES – Lt Richards – DCXO –RPG Log 11(15) – 12083.2115

Beitragvon Richards » Mo 6. Dez 2010, 20:09

Wörter: 1000
Erwähnte PCs: Katche
Erwähnte NPCs: Saeihr

Thema: „Echsenspuren“

=A= Büro des stellvertretenden Sicherheitschefs =A=

„Hallo mein Lieblingsandroide“, trällerte die blonde Sicherheitsoffizierin welche streng genommen nichts weiter als die Maske einer ausgekochten romulanischen Schnüfflerin war. Warum Saeihr uns immer wieder half, das wusste ich nicht. Was ich wusste war, dass sie eine unschätzbare Hilfe für meine Sicherheitsleute und mich war, gerade weil sie mit ihrer Art der Informationsbeschaffung an Informationen kommen konnte, an die meine Leute und ich sonst nicht herankamen. Und weiterhin war sicher, dass ihre Tipps immer korrekt waren.
Ich lies mein Padd, auf welchem ich gerade einige Notizen gemacht hatte sinken und sah sie mit hochgezogener Augenbraue an. „Für gewöhnlich weißt dieses Verhalten bei Ihnen darauf hin, dass Sie für mich eine wichtige Information haben“, kommentierte ich. „Was haben Sie für mich?“
„Manchmal nehmen Sie mir den Spaß daran, Sie zu überraschen“, schmollte sie nun.
„Vielleicht sollten Sie aufhören sich so auffällig zu verhalten, wenn Sie mich überraschen wollen“, konterte ich. „Also: was können Sie für mich tun?“
„Gute Wortwahl“, bemerkte sie, bevor sie mir ein Padd herüber schob. „Ich habe hier den Mitschinitt einer Befragung, die Ensign Summers an Riov Melok durchgeführt hat.“
Ich nahm das Padd entgegen, sah aber noch nicht darauf. „Haben Sie keine Angst gehabt, dass er Sie erkennen könnte?“
„Trete sicher auf und dein Gegenüber kauft dir jede Rolle ab“, meinte sie grinsend. „Außerdem konnte ich ihn bei einigen kleinen Ausrutschern beobachten. Meiner Meinung nach hält er mich wirklich für tot. Aber Sie sollten mal einen Blick auf dieses Padd werfen.“
Ich nahm mir das Padd vor und überflog es. „Ein Gorn?“, fasste ich zusammen. „Und noch dazu Zhirric? Ist Melok sich sicher?“
„Er war als Sicherheitsbeauftragter des romulanischen Botschafters bei den Konferenzen dabei und er hat den Gorn gesehen, auch wenn der nicht oft dort war. Ich bin mir sicher, wenn er sagt, es wäre Zhirric, dann ist es Zhirric. Oder jemand, der so aussieht wie der H’Szator.“
„Sie glauben, dass es nicht Zhirric war?“, fragte ich sie stirnrunzelnd.
„Wir hatten bereits Romulaner in Läden gesehen, draußen aber wieder nicht“, gab sie schulterzuckend zurück. „Und irgendjemand kann anscheinend unser Überwachungssystem manipulieren. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser jemand auch noch andere Taschenspielertricks beherrscht.“
„Möglich, Miss Saeihr“, gab ich zurück. „Aber bis jetzt weisen nur alle Spuren auf die Gorn und deren Botschafter. Und da werden wir wohl ansetzen.“
„Nun gut, Mr Richards“, meinte sie. „Sie verfolgen Ihre Spur und ich werde meine verfolgen. Vielleicht finden wir beide einen Beweis, dass Melok an der Sache mit den Waffensystemen unschuldig ist.“
„Warum wollen Sie ihrem ehemaligen Vorgesetzten jetzt helfen?“, fragte ich nun. „Zuerst wollen Sie sich von ihm trennen, dann inszenieren Sie immer wieder Verkleidungsspielchen um nicht von ihm entdeckt zu werden und jetzt wollen Sie ihm helfen? Warum?“
Sie seufzte. „Das habe ich mich auch schon gefragt“, meinte sie. „Und meine Antwort ist die: Trotz seiner Fehler die er hat, ist er keine schlechte Person. Wir haben uns vielleicht unter nicht ganz so schlechten Umständen getrennt, aber das ist noch lange kein Grund, ihn so ein Schicksal zu wünschen. Als ich noch unter ihm gedient habe, war er ein guter Vorgesetzter. Ich habe immer zu ihm aufgeblickt. Er war auch ein bisschen mein Mentor. Ich bin desertiert, weil ich eine andere Meinung über das Imperium hatte als er, nicht weil er ein schlechter Vorgesetzter war. Und manchmal glaube ich, ob ich ihm mit meinen Weggang nicht Unrecht getan habe. Deswegen sehe ich meine Hilfe jetzt als eine Art Rückzahlung an.“
Sie starrte eine Weile stumm vor sich hin. Auch ich schwieg. Schließlich sah sie mich an. „Bitte erzählen Sie niemandem, was ich soeben gesagt habe! Ich habe einen Ruf zu verlieren.“
„Kein Wort von mir“, meinte ich nur.
„Danke“, meinte sie. „Also, ich muss los. Viel Glück bei Ihren Aufgaben, Lieutenant.“
Damit verließ sie das Büro. Aber ich blieb nicht lang alleine, denn gleich darauf erhielt ich wieder einmal Besuch von Captain Katche. Das war bereits das dritte Mal innerhalb von zwölf Stunden. Es hatte mal Zeiten gegeben, da war er aufgrund meiner Methoden nicht sehr gut auf mich zu sprechen gewesen. Und jetzt kam er an einem Tag öfter in mein Büro als sonst in einer Woche. Ein interessanter Sinneswandel.
Er fragte mich sofort nach Neuigkeiten. Ich informierte ihn über den Aktuellen Stand der Suche in den Jeffries-Röhren mit Hilfe von Sam sowie über das Ergebnis von Saeihrs Befragung von Riov Melok. Natürlich war er nicht davon Begeistert, dass Saeihr sich wieder einmischte. Er beauftragte mich sofort, die Aufzeichnungssysteme im Arrestbereich zu untersuchen. Das hätte ich sowieso getan, denn das Padd von Saeihr enthielt leider nur ihre Notizen, die sie von Hand eingegeben hatte. Vielleicht gab es auch einige Details, die sie vergessen hatte, einzutragen. Das war meine Motivation.
Der Captain verließ mich kurz darauf wieder. Wie ich erfuhr führte sein Weg ihn zu Melok in den Arrestbereich.

=A= Kurz darauf =A=

Ich hatte Saeihrs Protokoll mit den Aufzeichnungen im Arrestbereich abgeglichen. Es gab nichts, was sie uns vorenthielt. Zumindest soweit ich das beurteilen konnte. Natürlich konnten paranoide Seelen auch noch behaupten, dass sie vielleicht die Aufzeichnungen gefälscht hatte, aber zum einen glaubte ich nicht, dass sie so etwas tun würde, zum zweiten konnte ich bei meinen Prüfungen keine Manipulation feststellen und zum dritten war die genaue Überprüfung eine Sache der Experten. Und die hatten genug zu tun bis sie diese Aufzeichnungen prüfen konnten. Also mussten wir damit auskommen.
Ich lehnte mich zurück. Angenommen der Riov sprach die Wahrheit – und Saeihr schien davon überzeugt zu sein – dann gab es zwei Leute, die außer dem Riov von diesem Treffen gewusst hatten: Botschafter Khev und H’Szator Zhirric. Auf den Gorn wies dabei noch ein anderes Indiz der letzten Zeit: Die DNA-Spuren im Kzinti-Schiff. Außerdem machte so auch die Entführung etwas mehr Sinn: Schließlich war so eine Entführung ohne Spuren leichter zu inszenieren, wenn man selbst das Opfer war.
Ich stand aus meinem Sessel auf und ging zur Tür. Es war an der Zeit, einem Gorn auf den Zahn zu fühlen.

-tbc-
Lt Richards
Androide vom Dienst, CXO und Eisenfaust auf der Starbase Resolution
außerdem Lektor für Brückenoffiziersverhalten

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Sicherheitschefin der USS Horizon

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