RES – Cmdr S. Kirilenkova – XO – RPG 1 Log 16 – 12‘084.1081

CO: Wedge Antilles - XO: Jason Anthony Hawk

Moderatoren: John Connor, Operationsstab

RES – Cmdr S. Kirilenkova – XO – RPG 1 Log 16 – 12‘084.1081

Beitragvon JasonHawk » Di 7. Dez 2010, 09:50

RES – Cmdr Svetlana F. Kirilenkova – XO – RPG 1 Log 16 – 12‘084.1081

Personen: Manu Katché, Ricarda, Valeris A. Advena, Jason A. Hawk (erwähnt)
NPCs: Thomas J. Pearton
Wörter: 1‘389
Titel: Von einer Krise in die nächste…

=A= Starbase 98 Resolution – Deck 349 – Büro des Chefarztes =A=

Aus diplomatischer Sicht hatte Katché den Posten des Captains auf der Resolution mehr als verdient. Wie er in wenigen Sätzen die Tatsachen zu seinen Gunsten verdrehte und gleichzeitig meinen Wert herausstrich, was zugegeben auch mein Selbstwertgefühl steigerte, war schon beeindruckend. Allerdings ergaben sich daraus auch Probleme für mich:
Entweder führte mich der Captain an der Nase herum und sprach mir nur gut zu, während er mich hinterrücks immer noch für die Verräterin hielt. Oder er meinte es ernst und ich hatte mich gerade selber bis auf die Knochen blamiert. So oder so, so hatte ich mir meinen Start als Erste Offizierin nicht vorgestellt. Ob der Captain und ich noch normal miteinander arbeiten konnten? Professionell waren er, das hatte ich bisher bemerkt und ich ja. Aber reichte das?
Diese Frage durfte mich jetzt nicht beschäftigen. Stattdessen musste ich mir eine Antwort aus den Fingern ziehen. Eine, mit welcher ich mich elegant aus der Affäre ziehen konnte. Etwa so, wie es der Captain soeben getan mit den Fragen getan hatte, die er auf mich abgeschossen hatte. Ich räusperte mich.
„Dann muss ich mich wohl entschuldigen. Da ist es wohl zum ersten Missverständnis zwischen uns gekommen, Sir. Ich hatte den Tonfall Ihrer Stimme fehlinterpretiert.“ Gute Miene zum bösen Spiel konnte man das wohl nennen. Naja, so lief das nun mal in einer militärischen Hierarchie mit Befehlskette ab. „Ich muss gestehen, dass ich mich noch etwas unsicher fühle mit meiner neuen Position. Die Beförderung kam für mich überraschend und sehr früh in meiner Karriere. Ich bin deshalb immer noch dabei mich einzugewöhnen, einzuarbeiten. Ich bin der Aufgabe aber gewachsen.“
Boah, was gab ich da nur wieder von mir. Es grenzte ja geradezu an eine Wunder, dass ich Katché nicht noch gerade erzählte, dass ich, wegen meines… Gesinnungswandel, momentan selber nicht genau wusste, wer ich war, so offen war ihm gegenüber. Hoffentlich wusste er das zu schätzen. Aber wenn er mich immer noch verdächtigte eine Verräterin zu sein, interpretierte er meine Offenheit als Gefühlsduselei, um ihn um den Finger zu wickeln. Womit ich mich ihm gegenüber für Nichts geöffnet hätte. Aber dann brach die Wolkendecke über unserer Beziehung langsam auf:
„Diese Unsicherheit ist nicht selten bei frischgebackenen Ersten Offizieren“, sagte mir Katché und sein Blick schweifte für einen kurzen Moment in die Ferne. Hatte er an seine eigenen ersten Wochen als Erster Offizier gedacht? War es ihm ähnlich gegangen? „Ich akzeptiere Ihre Entschuldigung. Wenn es wieder etwas ruhiger ist auf der Station, sollten wir uns vielleicht etwas besser kennen lernen“, grübelte der Captain daraufhin.
„Das wäre wohl eine gute Idee“, erwiderte ich erleichtert und hoffte bereits darauf, dass wir vielleicht doch noch ein gut funktionierendes Kommandoduo werden würden…

=A= Starbase 98 Resolution – Deck 12 – OPS – Zeitsprung =A=

Der Captain hatte mir die OPS überlassen. Er wollte seinen Hund im Auge behalten. Somit war er auf der Jagd nach dem Unruhestifter auf der Krankenstation und ich hielt dagegen die Stellung auf der OPS. Was nicht unbedingt einfach war. Ich war unruhig und hätte auch lieber etwas unternommen als hier einfach nur so herumzusitzen. Das konnte ich nämlich nicht ausstehen.
„Krankenstation an OPS!“
„Kirilenkova hier, sprechen Sie, Lieutenant“
Ich hatte die Stimme als jene von Doktor Pearton identifiziert. Er würde wohl die Ergebnisse von der Untersuchung der Kzinti haben.
„Wir haben die Untersuchung der Kzinti abgeschlossen. Sie werden alle wieder gesund.“
„Sie werden wieder vollständig genesen?“, ging ich überrascht dazwischen. „Heisst das, der Unbekannte wollte Ihnen schaden?“
„Leider ja, Ma’am. Allerdings ging er dabei gezielt vor. Er hat nur zwei Kzinti vergiftet und zwar mit einem überaus tödlichen und schnell wirkenden Gift. Es greift die Blutgefässe an und löst diese auf. Glücklicherweise liess ich sofort alle Kzinti untersuchen und wir fanden noch Rückstände des Giftes an der Stelle, an welcher der Unbekannte das Hypospray angesetzt hatte. So hatten wir das Gift identifizieren und sofort das Gegengift verabreichen können.“
„Sie sagten gezielt, weil er nur zwei Kzinti vergiftet hat. Wer sagt uns, dass wir ihn nicht einfach nur gestört haben?“
„Weil die beiden betroffenen Kzinti eine grosse Ähnlichkeit mit jenem Kzinti haben, den wir gesondert untergebracht haben und der schwer verletzt ist, weil er von einem Disruptor angeschossen wurde.“
„Der Attentäter will also seine Spuren verwischen“, grübelte ich vor mich hin.
„Es scheint so, Commander.“
„Danke, Lieutenant. Lassen Sie mir Ihren Bericht zukommen. Ich werde den Captain informieren. Kirilenkova Ende!“
Wir hatten ja schon ein gewaltiges Glück. Es war kaum zu glauben, dass bis jetzt noch niemand gestorben war. Vor allem die Kzinti waren bereits das zweite Mal kurz davor gewesen, diese Konferenz nicht wieder zu verlassen. Wie hätte die Sternenflotte dann dagestanden? Wie Versager, genau. Eine solche Konferenz hätte es nicht so schnell wieder gegeben. Erst recht nicht unter dem Patronat der Sternenflotte und der Föderation.
Aber vielleicht brachten wir die Konferenz doch noch zu einem guten Ende. Wie ich von Botschafter Greppi erfahren hatte, neigte sie sich langsam dem Ende zu. Wobei es wohl zutreffender war, dass die Diskussionen sich im Kreis drehten. Die Konferenz schien kein Erfolg zu werden und Greppi kam dem Punkt immer näher, an welchem er die Konferenz abbrach und für gescheitert erklärte. Das hatte allerdings nicht nur mit der Unsicherheit unter den Botschaftern zu tun, welche aufgrund der Ereignisse an Bord der Station aufkam. Eine Unsicherheit, die sogleich noch mehr geschürt wurde:
„Commander, wir aktivieren soeben unsere Waffensysteme!“, meldete Ricarda überrascht.
„Deaktivieren Sie sie wieder!“, befahl ich, war aber nicht zuversichtlich, dass es auch funktionierte. Dafür war schon zu viel, das mit dem Computer zusammenhing, schief gegangen.
„Das ist nicht möglich. Ich habe keinen Zugriff auf die Systeme. Wir wurde ausgesperrt!“
Manchmal hasste ich es, recht zu haben.
„Wir erfassen die Schiffe der Botschafter. Primärziele sind die Klingonen, die Cardassianer und die Vulkanier!“, kam auch schon die nächste Hiobsbotschaft von Ricarda.
„Roter Alarm!“, befahl ich und aktivierte die interne Kommunikation über die Minikonsole in der Stuhllehne des Sessels des Captains. „Captain Katché, bitte auf die OPS!“
Der Captain bestätigte, dass er auf dem Weg sei. Ich schloss den Kanal wieder.
„Warnen Sie die Schiffe, Sie sollen die Waffenreichweite der Station verlassen!“
Nach dieser Anweisung konzentrierte ich mich auf die Stuhllehne neben mir. Ich liess mir alle wichtigen Daten auf dem kleinen Bildschirm in der Lehne anzeigen. Dabei entdeckte ich etwas, das mich stutzig werden liess.
„Haben wir die Romulaner ins Visier genommen?“, verlangte ich zu wissen. Ricarda überprüfte kurz einige Daten und sagte dann.
„Negativ. Die Zielerfassung hat die Romulaner nicht erfasst.“
„Und sonst alle?“, hakte ich nach.
„Positiv, Ma’am!“
„Also auch die Gorn?“, hakte Katché nach, der soeben aus dem Turbolift getreten war. Ich erhob mich sofort und setzte mich in meinen Sessel, während Ricarda antwortete:
„Ja, Sir, auch die Gorn.“
Ich wusste natürlich, wieso der Captain gefragt hatte. Während ich auf der OPS gesessen hatte, hatte ich nicht nur gegrübelt, sondern auch Berichte gelesen. Darunter jener von Commander Kendric über die DNA-Spuren an einem Trümmerstück des Kzinti-Schiffes.
„Status?“, verlangte inzwischen der Captain zu wissen, während er sich in seinem, von mir vorgewärmten, Sessel niederliess.
„Wir haben die Kontrolle über die Waffensysteme verloren. Sie haben sich selbstständig gemacht, sich aktiviert und die Schiffe der Botschafter erfasst. Primärziele sind die Klingonen, die Cardassianer und die Vulkanier! Commander Advena arbeitet bereits mit der Wissenschaft an der Lösung des Problems. Unterdessen habe ich die Schiffe angewiesen sich aus unserer Waffenreichweite zu begeben!“
„Gute Arbeit, Commander.“

=A= Starbase 98 Resolution – Deck 12 – OPS – in der nächsten Krise =A=

„Maschinenraum an OPS!“
„Was wissen Sie über diesen Energieanstieg, Commander?“, verlangte ich sofort von Advena zu wissen, denn ihr Lebensabschnittspartner an der wissenschaftlichen Konsole hatte den Energieanstieg auch wahrgenommen. Ich hätte gleich den Maschinenraum gerufen, aber die Chefingenieurin war mir zuvor gekommen.
„Es handelt sich um Bilitrium. Extrem energiereich…“
„…und geeignet für einfach aber verheerende Sprengsätze!“, fiel ich ihr ins Wort.
„Ma’am, der Captain befindet sich in der Nähe des Sprengsatzes, aber wir können ihn nicht erreichen. Die Kommunikation auf dem entsprechenden Deck ist ausgefallen!“
Das hatte mir gerade noch gefehlt. So schnell wollte ich dann doch nicht die Karriereleiter hochklettern.
„Können wir ihn und die anderen Personen dort hinaus beamen?“, fragte ich.
„Nein. Erstens würde es Nichts nützen, weil der Sprengsatz praktisch die ganze Station in Stücke reisst und zweitens verhindert ein Störfeld die Transportererfassung.“
„Wir können also auch den Sprengsatz nicht hinaus beamen!“

[NRPG: Die Situation wird noch verzwickter… *hrhrhr* ]
Cmdr Jason Anthony Hawk
XO Starbase 98 Resolution

Chars:
Cmdr Svetlana Fjodorowna Kirilenkova (XO)
Lt Jason Anthony Hawk (SCI)
PO1 Thelor T'Klav (TEC)

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