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RES | Log09 | ENS Skylar Salvation | SEC | 12084.2118

BeitragVerfasst: Di 7. Dez 2010, 20:11
von D`uran_Lilith
RES | Log09 | ENS Skylar Salvation | SEC | 12084.2118



RES | Log09 | Ensign Skylar Salvation | SEC | 12084.2118
Beteiligte Personen :
Erwähnte Personen : Richard
NPC’s : Sam, Ben, Sec-ler
Stardate : 12084.2118
Wörter: 1474



=^= Starbase Resolution – Quartier von Reaver Soul und Skylar Salvation =^=
Ich lag wach. Die ganze Nacht. Starrte an die Decke. Dachte nach. Darüber was ich vor einigen Stunden erlebt hatte. Wie man mir innerhalb von wenigen Stunden das Herz brechen konnte. Dass ich so verletzbar war. Dass ich zuließ, dass man mir so nahe kommen konnte. Ich war einfach nur Naiv gewesen und das leider nicht grade wenig. Sie sollte sich ein Mann auch nur in mich verlieben können? Wie konnte ich überhaupt darauf kommen, dass wir vielleicht Freunde werden könnten? Und vor allem stellte ich mich auch wieder die Fragte, warum ich grade hier herkommen musste.

Wie so oft wuchs eine gewisse Sehnsucht in mir, aber ich wollte ihr nicht nachgeben. Ich wollte nicht, dass Ben Recht behielt. Ich wollte ihm trotzen. Somit vergrub ich meine Nase im Kissen und versuchte ein wenig zu schlafen. Doch der Versuch schien zu scheitern. Warum sollte auch grade das klappen? Seufzend drehte ich mich einige Male im Bett umher, bis ich dann doch irgendwann einschlief.

Am Morgen – der leider viel zu nah war – wurde ich vom Wecker geweckt. Mit voller Wucht knallte ich diesen gegen die nächste Wand und drehte mich wieder um. An einschlafen war nicht zu denken, denn dafür hatte ich wieder diese Gedanken. Sie drehten sich immer wieder um Miguel. Daran, dass er mich nur ausgenutzt hatte und von einer anderen – zu allem Übel grade die Frau, die er so ‚hasste‘ - aus dem Arrest geholt wurde. Ich seufzte wieder. An Schlafen war nun nicht mehr zu denken. Somit warf ich die Decke zur Seite und stand auf.

Reaver war sohl mal wieder nicht da. Sollte mir Recht sein, denn so musste ich nicht mit ihr reden. Als Counselor wird sie sicher schnell merken, dass etwas nicht stimmte und reden wollte ich über DAS Thema nicht. Niemals.

Ich nutzte das Alleinsein und schlich mich erst mal unter die Dusche. Schnell war das Wasser auf Heiß gedreht und ich ließ das Nass über meinen Körper rinnen. Es war angenehm, wecken tat es zwar nicht, aber ich war ja schon mehr als wach. Somit konnte ich nun die Dusche genießen und war einmal mehr froh, dass ich dunkle Haut hatte, denn wäre ich so hell wie Reaver, dann würde man nun die roten Striemen sehen oder – da ich ja sehr lange unter der Dusche stand – ich wäre nun Krebsrot. So konnte ich es so heiß drehen, wie ich es wollte und es fiel nicht auf.

Doch genug geduscht. Ich schlich wieder in mein Zimmer und zog mich an. Meine Haare trocknete ich und band sie nur leicht zusammen, so dass sie mich nicht störten und schaute nochmal kurz in den Spiegel. Passte. So konnte ich unter die Leute gehen.


=^= Starbase Resolution – Sicherheitszentrale =^=
Ich ging gemütlich zum Dienst, schließlich war ich noch früh genug dran und konnte mir damit Zeit lassen. Die Leute auf dem Weg schauten mich ein wenig schief von der Seite an, aber ich ignorierte sie einfach. Was sollte ich mich lange mit ihnen aufhalten? Mit mir wollte man eh nichts zu tun haben, also warum darauf reagieren? Somit setzte ich meinen Weg unbeirrt weiter fort und kam dann irgendwann an meinem Ziel an. Die Sicherheitszentrale.

„Sie können wir gebrauchen“, wurde ich gleich begrüßt und ich schaute ein wenig irritiert drein. Arrestdienst? Alles nur bitte das nicht. Der Typ, der mich ansprach, ging zum Ausgang und nun schaute ich erst Recht irritiert. Sollte ich doch kein… „Ensign. Kommen Sie bitte.“ Ich schüttelte ganz eben den Kopf um meine Gedanken zu ordnen und folgte ihm dann. Unterwegs gab es eine kurze Einweisung, was los ist und ich wurde damit dann auch gleich bewaffnet. Klingt komisch, ist aber so. Ich lief nun mal nicht die ganze Zeit mit einer Waffe rum. Auch wenn ich zur Sicherheit gehörte, so war es dennoch etwas anderes, einfachen Dienst zu tun, Außenmissionen zu bestreiten, Täter zu jagen oder Rundgänge zu machen. Ersteres war das ohne Waffe. Letzteres war leichte Bewaffnung. Ach und Arrestdienst. Auch leichte Bewaffnung. Zudem war der Waffengebrauch an Board – auch auf den Stationen – so geregelt, dass man nur betäuben durfte, aber nicht tötet. Wooohooo. Darum liebte ich mein Baby, denn damit konnte man nicht betäuben. Entweder man schoss vors Bug und beschädigte das Teil nur oder man schoss durchs Bug und vernichtete das Teil. Letzteres gab ein schönes Feuerwerk und einen richtigen Adrenalinkick.


=^= Starbase Resolution – Krankenstation – Etwas Später =^=
Chaos. Ziemliches Chaos. Ich schaute mich auf der Krankenstation um und schüttelte leicht den Kopf. Was auch immer passiert war, es war alles andere als gut. Ich schaute mich ein wenig in der Krankenstation um. Vielleicht gab es ja Spuren oder – was ich weniger glaubte – man hat dem Täter ein Bein gestellt, er ist gegen eine Wand gekracht – von mir aus auch in eine Sammlung Spritzen, nur die haben wir ja leider nicht mehr – und wir mussten ihn nun nur noch mitnehmen. Leider war letzteres nicht der Fall aber ich entdeckte etwas. Ein Stofffetzen. Mein Blick fiel auf die Wand. Er muss also durch die Jeffrisröhre gekrochen sein.

Brav wie ich war, teilte ich es dem Blecheimer – ich bin nicht nicht drüber hinweg, dass ich einer Maschine gehorchen soll, aber ich gewöhn mich langsam dran – mit. Nun mussten wir jedoch rausfinden, wem es gehört, also der Stofffetzen – ich war mir sicher, für Reaver war der Fetzen noch zu viel – und ihn dann dingfest machen.


=^= Starbase Resolution – Mit Sam unterwegs in der Jeffrisröhre - Einige Zeit später =^=
Man hatte Sam – einem Hund – den fetzen Stoff vor die Nase gehalten und los geschickt. Auch wenn der Hund einen Sensor hatte und damit nicht verloren gehen konnte, war es für das Tier alles andere als Sicher. Somit wurde ich nun dazu verdonnert – eigentlich hatte ich mich freiwillig gemeldet – mit dem Hund zu krabbeln. So krabbelte ich ruhig hinter dem Hund her und gab immer brav einen Bericht an den Blecheimer. Irgendwie klang Blecheimer gemein, denn ein Eimer war er ja nicht. Also musste ich mir was anderes einfallen lassen, was nicht so gemein klang.

Ich musste wohl so in meinen Gedanken vertieft gewesen sein, dass ich nicht merkte, dass Sam aus der Jeffrisröhre raus ist. Dafür rummste ich nun ein wenig unsanft – ich rollte mich zwar ab, aber dennoch taten mir die Hände etwas weh – auf den Boden. Ich rieb mir kurz die Hände und sah mich um. Keiner gesehen und ich hoffte, man hatte es auch nicht gehört. Ich teilte dann dem Blech… - ach ne, wir wollten ja was anderes nehmen. Ich teilte also den, die mir zuhörten, mit, was los war. Wo ich war und welchen anschein es hatte. Umgehend wurde mir nun ein Team zur Seite gestellt. Das hätte ihnen auch früher einfallen können. Warum musste ich denn allein hinter Sam herkrabbeln?

Ich wartete brav auf die Verstärkung. Sam hatte sich neben mich gelegt – ich saß ja noch immer auf dem Boden – und ließ sich von mir Kraulen. „Ich will ja hoffen, dass du nachher auch ein Leckerli von Herrchen bekommst. Wenn nicht, dann kommst du zu mir und dann Schimpf ich mit ihm“, schmunzelte ich und kraulte Sam weiter. Sie hatte es sich doch redlich verdient, eine Belohnung zu bekommen.

Es dauerte ein wenig, bis die Verstärkung eingetroffen war. Schnell rappelte ich mich auf und nickte denn zwei Schränken zu. Ich kannte es ja schon, denn Ben war nicht kleiner. Im Gegenteil, ich meine sogar noch größer. Egal, wir hatten jemanden zu finden und in Arrest zu bringen. „Sie sind sich auch wirklich sicher?“ Fragte mich der eine und ich nickte. „Schau ich so aus, als wäre ich es nicht?“ „Schwer zu sagen, mit der Brille.“ „Ich werde sie aber nicht abnehmen.“ „Warum nicht. Haben Sie so schreckliche Augen?“ „Wollen sie Tag ein Tag aus Doppelschichten schieben?“ „Warum sollte ich?“ „Wenn ich sie abnehme, können sie Doppelschichten schieben.“ „Muss ich das verstehen?“ „Nein. Nimm weiter deine Medizin.“ Anabolika und Steroide hatten so manche negative Wirkung. Bei ihm schien es die Hirnzellen sterben zu lassen. Man konnte förmlich sehen, wie sie dahin gerafft wurden.

Nachdem ich Sam nochmal gekrault hatte, machten wir und dann auf den Weg und damit auf die Suche nach unserem Flüchtigen. Wir hielten Sam nochmal den Fetzen Stoff vor die Nase und ließen Sie weiter suchen. Vielleicht fand sie den Täter ja doch noch. Schön wäre es, aber irgendwie schwand die Hoffnung von Minute zu Minute…


=^= Starbase Resolution – Promenadendeck - Einige Zeit Später =^=
Ich hatte Feierabend und irgendwas trieb mich zum Promenadendeck. Was genau, wusste ich nicht. Vielleicht wollte ich mich einfach nur ablenken. Vielleicht …