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RES - Log 12 - Godo Lessman - Ziv - 12086.2042

BeitragVerfasst: Do 9. Dez 2010, 19:25
von Godo
Personen: Yara Daroy, Reaver Soul
Wörter: 1036

=A= Starbase 98 „Resolution“ =A= Quartier Lessman/Daroy =A=

Yara war eingeschlafen und ich strich ihr einfach nur noch über ihren Bauch, während meine Gedanken noch ziemlich chaotisch waren. Reaver hatte mich mit ihrer Aussage doch ein wenig über rumpel und da Yara im Moment schlief, konnte ich einfach mal in Ruhe darüber nachdenken was das bedeuten würde. Auf jedenfall konnte ich mir gut vorstellen, worum es ging, doch wirklich wahr haben wollt ich es nicht. Ich wollte nicht mit ihr darüber reden, denn sie hatte damit nichts am Hut. Es war meine Sache gewesen und ich musste es machen. Den dann was mir das Band zeigte, war der Grund meines Handelns. Und das war etwas, was viele einfach nicht verstanden. Das Imzadi-Band hatte viele Fähigkeiten, denn es zeigte dem einem Partner etwas, wenn der andere im Gefahr war. Und Yara war im Gefahr, jedenfalls meinte wohl das ungeborene Baby, was nun nicht mehr war.
Mir lief eine Träne runter, eine Träne. Ich hatte seitdem verschwinden meiner Tochter und meiner damaligen Frau nicht mehr geweint. Doch jetzt tat ich es, ohne das ich es wirklich wollte, doch ich tat es. Ich drückte Yara sanft an mich ran und vergrub mein Gesicht in ihrer Schulter und hatte die Augen mittlerweile geschlossen. Doch wirklich schlafen konnte ich bisher nicht. Ich merkte wie Yara sich um drehte und sich an mich kuschelte. Sie hatte auch begonnen leicht zu zittern, vermutlich war ihr kalt. Also drückte ich sie stärker an mich ran und wickelte die Decke besser um uns, wobei ich sie mehr um Yara wickelte als um mich. Ich hatte mit stattdessen einfach noch die Tagesdecke dazu geholt, denn für mich reichte das. Ich streichelte Yara sanft über ihren Rücken und war froh, mit ihr einfach nur so da liegen zu könne, auch wenn ich noch das Gespräch mit Reaver haben würde.
Yara kuschelte sich in die Decke und an mich ran und ich fuhr mit meiner Hand sanft über ihren wunderschönen Körper. Ich fand zwar noch immer, das ich eigentlich nicht der richtige wäre, allerdings wollte ich Yara auch nun nicht mehr aus meinen Leben lassen. Ich wollte meine Zeit, die ich in diesem Universum hatte, mit ihr verbringen. Aber jetzt musste Yara erst mal in Ruhe schlafen und sich von den Strapazen erholen. Sie wirkte davon doch recht fertig und ich wollte ihr auch eine ruhige Zeit gönnen, in der sie sich einfach mal erholen konnte. Aber vor einem hatte ich wirklich noch Angst und das war der Kontakt zu ihren Eltern. Ich kannte ihre Eltern nicht, doch das was sie mir erzählt hatte, hörte sich nicht unbedingt gut an. Okay, zu meinen Eltern hatte ich auch nie guten Kontakt gehabt, aber so schlimm war das nie gewesen. Sie hatten mich eigentlich immer recht frei von allem erzogen und versucht mir viel mit zu geben, wie ich immer wieder merkte. Und irgendwie fehlten sie mir manchmal doch sehr, aber das waren meist nur kurze Augenblicke. Doch nach Trauern tue ich ihnen deswegen nicht, denn ich war froh sie nun los zu sein und mein Leben zu können.
Ich gab Yara einen Kuss auf ihre Stirn und drückte sie an mich. So ruhig wie sie schlief, war ich glücklich denn so wollte ich am besten jede Nacht mit ihr verbringen. Sie an mich gekuschelt und ich meine Arme um sie gelegt. So war die Welt, wie ich fand, perfekt. Doch langsam überkam auch mich ein wenig die Müdigkeit also versuchte ich es einfach mal mit dem Schlafen. Ein wenig Schlaf würde mir sicherlich auch gut tun.

=A= Starbase 98 „Resolution“ =A= Quartier Lessman/Daroy =A= Ein paar Stunden später =A=

Ich lag da und wachte langsam auf. Yara schlief noch immer oder schon wieder und hatte ihren Kopf auf meinen Oberkörper gelegt. Sanft strich ich Yara durch ihr rot gefärbtes Haar und fuhr dann mit meiner Hand sanft ihren warmen Rücken entlang.

„Guten Morgen“, hauchte Yara mir entgegen und ich bekam dabei eine Gänsehaut, als ihr Atmen auf meine Haut traf.
„Guten Morgen“, sagte ich müde zurück und gähnte erst einmal.

Sie küsste meinen Oberkörper und ich schmunzelte, weil sie immer weiter nach oben wanderte. Irgendwann war es so, dass ich in ihre wunderschönen Augen schauen konnte und sie ihre Arme um meinen Hals legte und ihren ganzen freizügigen Körper an den meinen drückte und mich küsste. Ich hatte meine Hände an ihre Hüfte gelegt und hielt sie einfach nur fest, während wir uns küssten. Es war lange, viel Feuer und Leidenschaft und vor allem viel Liebe in dem langen Kuss und ihre Lippen waren einfach nur herrlich. Die konnte ich den ganzen Tag auf meinen Körper und meinen Lippen und an anderen Orten spüren. Als wir uns von einander lösten, legte Yara lächelnd ihren Kopf auf mein Brustbein und streichelte an meiner Seite entlang. Ich streichelte ihren Rücken entlang und schaute sie einfach nur an.

„Hast du Hunger, Schatz?“, fragte ich sie.
„Ja“, sagte sie leise und drückte sich an mich.
„Soll ich was machen?“, fragte ich sie.

Sie schüttelte den Kopf und ihr langes rotes Haar flog von rechts nach links und dann von links nach rechts.

„Nein, ich mach was“, sagte sie grinsend und gab mir einen kurzen Kuss bevor sie verschwand aus dem Bett.

Das war nun Doof. Nun lag ich alleine im Bett und es wurde doch irgendwie kühl. Das war wirklich doof.
Hättest du nicht warten können bis es wärmer war, Yara?
Egal, dafür würde ich bestimmt gleich was schönes zum Essen bekommen.

=A= Starbase 98 „Resolution“ =A= Quartier Lessman/Daroy =A= Gegen 15:30 Uhr =A=

Es klingelte als Yara und ich gerade am Überlegen waren, wie wir ihren Eltern des mit unserer Vermählung sagen würden. Denn wir wollten es vorher über die Bühne gebracht haben, denn damit würden sie nichts mehr machen können. Mir war es so sehr viel lieber. Nun saßen Yara und ich auf der Couch. Reaver, welche etwas sauer auf mich war, weil ich den Termin um 15 Uhr vergessen hatte, war sie auf einen persönlichen Besuch vorbei gekommen. Yara hatte ihren Körper an meinen Gedrückt und wir saßen nun schweigend da und das war komisch. Vor allem bei Reaver als Psycho-Tante...