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RES | Log10 | Lt. Reaver Soul | MED | 12087.2213

BeitragVerfasst: Fr 10. Dez 2010, 21:09
von D`uran_Lilith
RES | Log10 | Lt. Reaver Soul | MED | 12087.2213


RES | Log10 | Lieutenant Reaver Soul | MED |12087.2213
Beteiligte Personen : Marc, TyTy, Godo, Yara
Erwähnte Personen :
NPC’s : Secler
Stardate : 12087.2213
Wörter: 1278



=^= Starbase Resolution – Krankenstation =^=
Heute hatte ich mal keinen Dienst als Counselor. Falsch. Ich hatte ihn erst Später und hatte erst meinen Dienst auf der Krankenstation. TyTy ließ mich zu erst zum Dienst gehen, was ich schon ein wenig komisch fand, aber es war seine Entscheidung, dass man uns nicht zusammen sah. Also ob das noch jemanden interessierte. Schließlich gingen wir auch zusammen weg, also. Aber Typisch Männer. Erst bekommen sie eins auf die Nase, dann kümmert Frau sich um sie und dann… Ja, was soll‘s. Ich kannte es ja schon zu genüge. Ganz davon ab, dass es mich eh nicht störte. Wie war das noch? Ist der Ruf erst ruiniert, lebte es sich gleich ungeniert. Stimmt!

Ich lehnte mich – kaum dass ich die Krankenstation betreten hatte – gegen die Wand, um TyTy ein wenig zu ärgern, aber unser guter CMO meinte wohl, dass ich etwas Produktiver sein sollte. "Du könntest bloß noch unproduktiver sein, wenn du die Wand selbst wärst an der du dich abstützt, aber dann würdest du noch irgend einen kompletten Vollidioten brauchen, der sich an dir abstützt, damit du denken kannst, was für ein unproduktiver Idiot!” Ich schaute ihn ein wenig schief an und grinste. „Wäre mir neu, dass ich SIE schon mal meine Bettwäsche gezeigt habe.“ Nun schaute er umso irritierter, bis ihm einfiel, dass er mich duzte.

„Sie können sich um unsere haarigen Besucher kümmern“, lenkte er dann ab. „Das sind Kzin, bzw. Kzintis“, verbesserte ich ihn. „Sie kümmern sich um sie.“ „Persönlich? Mit allem drum und dran?“ „Sorgen Sie für ihr Wohlergehen“, betonte er nochmal und ich grinste. „Aye“, sagte ich dann und tänzelte zum Behandlungszimmer. Das hätte er eindeutig nicht sagen sollen, denn ich denke mal, er versteht darunter etwas anderes, als ich.

Doof fand ich nur, dass mein Kzin noch immer nicht wirklich wach war. Was sollte man machen. Die anderen waren dafür umso besorgter. Wenn man bedachte, was sie vor nicht mal 12 Stunden mit gemacht haben, verständlich. Aber wer wurde betäubt? Sie hatten ja mehr oder minder nur einen Schock gehabt – soweit mir bekannt war – aber ich? Ich rieb mir die Brust und seufzte leicht. „Ist ihnen gestern was passiert?“ Fragte mich der eine Kzin und beäugte mich ein wenig besorgt. Ich schüttelte mit dem Kopf. „Sie sollten nicht lügen“, sagte er dann und ich hob meine Augenbraue leicht. Ich war eine gute Lügnerin, woher…

„Telepath“, sagte ich dann leise und bekam ein Nicken als Bestätigung. „Wissen die anderen es?“ Ich war grade mit dem einen wachen Kzin und meinem Bewusstlosen allein im Zimmer. „Nein“, meinte er dann- Diesmal nickte ich. „Es ist besser, wenn sie es nicht wissen. Es ist noch immer nicht gern gesehen bei uns“, sagte er mir dann und ich nickte erneut. Durch Soul wusste ich ein paar Sachen von den Kzin. Soul war mit einem Halb-Kzinti namens Rouven gut befreundet gewesen. „Ich werde es niemanden sagen, aber Sie müssen…“ „Du. Bitte. Ich bin Chuft“, sagte er dann und verneigte sich leicht. „Reaver“, stellte ich mich dann vor. „Eine Fängerin?“ Ich schmunzelte leicht. „Reaver Soul, also eine Seelenfängerin“. „Ein schöner Name. Für eine so schöne Frau. Aber Sie… Du verbirgst auch ein Geheimnis.“ Ich nickte leicht. „Es sind mehrere“, stellte er dann fest. Wieder nickte ich. „Du verleugnest deine Herkunft, deine Art. Aber man erkennt nicht, das du eine Trill bist.“ „Nur wenn sich die Flecken färben“, gab ich leise von mir. Ich wusste, dass ich für ihn ein offenes Buch war. Dass er nun alles über mich wusste. Dass ich zu Death gehöre. Dass ich Death gehöre. Dass ich sein Eigentum bin. Das ich Blut an meinen Händen habe. Und noch vieles mehr. Chuft wusste alles von mir und dabei hatte ich nicht viel mit ihm gesprochen.


=^= Kleine Zeitsprung=^=


Ich hatte mich eine ganze Weile mit Chuft unterhalten, aber langsam wurde es Zeit mal wieder was anderes zu machen. Ich versprach ihm dennoch, dass ich am Abend nochmal reinschauen würde, um dann unsere Unterhaltung fortzusetzen. Nun aber wollte ich erst mal TyTy ärgern gehen. Ich schleich mich an ihn ran und schaute ihm kurz über die Schulter. Okay, es war mehr ein am Oberarm entlang schielen, als ein über die Schulter linsen. „Was machst du da feines?“ Fragte ich dann. „Proben auswerten“, kam es nur von ihm. “Kannst du dich um ein paar Patienten von mir kümmern?” Fragte er mich dann nach einiger Zeit. “Was haben die denn?” Wollte ich vorher dann doch lieber wissen. „Keine Ahnung. Ich nehme an, dass sie krank sind.” Was für eine Aussage. Ich schüttelte leicht den Kopf und knuffte TyTy in die Seite. Er schaute mich nur ein wenig bedrückt an. Irgendwas stimmte nicht und ich wusste, dass es mit dem gestern zu tun hat.

„Essen wir nachher zusammen?“ Fragte ich ihn dann, während ich mir die PADDs schnappte. „Weiß nicht.“ Trantüte. Also wirklich, zu nichts zu gebrauchen. Ich ging wieder zu ihm und ließ meine Finger leicht über seine Brust streicheln. „Wir können auch was anderes machen“, raunte ich ihm entgegen. „Weiß nicht“, murmelte er dann und ich gab auf. Was sollte man da noch machen? Zuschauen? Besser nicht, da bekam ich eher den Chuft dazu, über mich herzufallen, als TyTy dazu, mit mir essen zu gehen.

Also machte ich mich daran SEINE Patienten zu versorgen, nur um dann zum Mittag allein essen zu gehen. Besten Dank auch.


=^= Starbase Resolution – Krankenstation – Mein Büro =^=
Nach dem Essen brachte ich TyTy seine PADDs zurück. Er stand immer noch vor seinen Proben und starrte vor sich hin. Ich schüttelte den Kopf, ließ ihn stehen und machte mich an meine andere Arbeit. Viel los war nicht, ich musste nur warten und warten und warten. Einen Termin hatte ich. 1500. Godo. Vielleicht bekam ich was aus ihm raus. Ich bezweifelte jedoch, dass er hier auftauchen wird. Aber wer weiß, vielleicht irrte ich mich ja auch und er kam. Also wartete ich einfach geduldig ab.

1501… kein Godo da. Es gab Leute die es nicht so genau nahmen mit der Pünktlichkeit, also wartete ich weiter.

1513… immer noch kein Godo.

1522… jetzt reicht es mir. „Computer, wo befindet sich Godo Lessman?“ „Er befindet sich in seinem Quartier.“ Ha. Wusste ich es doch. Ich täuschte mich selten in einigen Personen. Ich ließ mir nun also noch die Daten geben, wo sich das Quartier genau befand und machte mich damit auch schon auf den Weg.


=^= Starbase Resolution – Quartier von Yara Daroy und Godo Lessman=^=
Ich betätigte den Türsummer. Wartete und man öffnete mir. Yara stand vor mir und musterte mich kurz. „Stimmt was nicht? Oder eine Kontrolluntersuchung?“ Ich schüttelte mit dem Kopf. „Mister Lessman hatte einen Termin bei mir“, knirschte ich durch meine Zähne. Yara ließ mich dann rein und bot mir einen Platz an. Sie selbst setzte ich wieder zu Godo und kuschelte sich an ihn. Mir wäre es lieber, wenn ich allein mit ihm reden konnte, aber davon musste ich Yara wohl überzeugen.

Ich fixierte Godo und seufzte leicht. „Computer, wie Spät ist es?“ „Es ist 15 Uhr 34 Minuten und 22 Sekunden.“ Ich wendete meinen Blick nicht von Godo ab. „Was Termine angeht, sein Sie wohl alles andere als zuverlässig“, meinte ich dann und als er was sagen wollte, hob ich meine Hand. „Ich bin noch immer dran“, betonte ich ein wenig bissig und schaute kurz zu Yara. „Es ist mir egal, wer nun was sagt. Ich will eine Erklärung für das von gestern haben. Ohne wenn und aber“, gab ich dann von mir und sah zwischen Beiden immer wieder hin und her.

Ich war nun gespannt, wer das Schweigen brechen würde. Los werden sie mich zumindest nicht, solange ich nicht weiß, was das Gestern sollte.