RES/WAR – Riov Rof’Taror Melok – CO – Log 08 – 12‘088.1383

CO: Wedge Antilles - XO: Jason Anthony Hawk

Moderatoren: John Connor, Operationsstab

RES/WAR – Riov Rof’Taror Melok – CO – Log 08 – 12‘088.1383

Beitragvon JasonHawk » Sa 11. Dez 2010, 12:51

RES/WAR – Riov Rof’Taror Melok – CO – Log 08 – 12‘088.1383

Personen: Manu Katché, Xavier F. Cross
NPCs: 2 SECler, Ba’arash Deron, Alidar Rirun, Archemar Galathon
Wörter: 1‘317
Titel: Aufs falsche Pferd gesetzt?

=RI= Starbase 98 Resolution – Sicherheitsdecks – Arrestzelle =IR=

Das war erniedrigender als die flotteninterne Untersuchung auf Romulus. Zwei Sicherheitskräfte der Sternenflotte stellten sich zu beiden Seiten meiner Zelle auf. Beide hatten ihren Phaser gezogen und zielten damit auf mich. Jede meiner Bewegungen machten ihre Arme mit den Phaser mit. Erst jetzt gab Katché das Zeichen dafür, das Kraftfeld, welches mich in meiner Zelle einsperrte, zu deaktivieren.
Nun kam der Auftritt des Arztes. Ich kannte ihn. Hatte ihn bereits in der Zukunft auf der Station gesehen. Er hatte braune Haare und war, wie die meisten Menschen, deutlich kleiner als ich. Er trat vor die Schwelle, welche die Zelle und den Korridor davor trennte. Der Arzt betrat die Zelle nicht und ich würde sie nicht verlassen dürfen, das hatte mir Katché eingebläut bevor er das Kraftfeld hatte deaktivieren lassen. So standen der Arzt und ich jetzt an der Schwelle der Zelle und ich streckte ihm meinen Arm entgegen. Er setzte ein Hypospray an und nahm mir Blut ab. es tat gut, auf dieser grauen Station der Sternenflotte, wieder etwas Farbe von zu Hause zu sehen: Grün. Wenn es auch nur das Grün meines Blutes war.
Kaum hatte der Arzt mir Blut abgenommen, trat er von der Schwelle zurück. Das war für mich das Zeichen, schnell meinen Arm wieder in die Zelle zu ziehen und ebenfalls von der Schwelle zurückzutreten, denn wie vermutet, aktivierte sich das Kraftfeld gleich wieder, kaum war der Arzt von der Schwelle zur Zelle zurückgetreten. Ich hatte Glück, dass ich meinen Arm rechtzeitig eingezogen hatte, denn es war verdammt knapp, dass er mir nicht vom Kraftfeld abgehackt wurde. Dafür funkelte ich Katché böse an, während die Sicherheitskräfte ihre Phaser senkten, mich aber immer noch aufmerksam beobachteten. Der ganze Vorgang hatte vielleicht zwei Minuten gedauert.
Nun begann das Warten. Nicht nur für mich, sondern auch für den Captain. Wieso er hier blieb, war mir allerdings ein Rätsel. Ich konnte mir nämlich nicht vorstellen, dass er mich tatsächlich frei liess, auch wenn der Arzt das Betäubungsmittel noch in meinem Blut nachweisen konnte. Trotzdem deuteten die Zeichen darauf, dass ich hier rauskam, sollte das Betäubungsmittel nachgewiesen werden, denn der Arzt war mit meiner Blutprobe nicht auf die Krankenstation verschwunden, sondern untersuchte sie gleich hier vor Ort. Er hatte wohl eine mobile Analyseeinheit. Also hoffte ich doppelt, dass noch Spuren von dem Mittel in meinem Blut befanden. Erstens würde es meine Unschuld beweisen und zweitens würde mich der Captain dann wohl frei lassen.
Nach einigen Minuten schien der Arzt mit der Analyse fertig zu sein. Er trat zu Katché und die beiden steckten die Köpfe zusammen. Mein Pendant auf der Station nickte zwei dreimal, während den Ausführungen des Arztes, dann entliess er den Arzt. Dieser packte die Analyseeinheit zusammen und verschwand, während Katché vor das Kraftfeld trat.
„Sie scheinen tatsächlich die Wahrheit gesagt zu haben. Doktor Cross hat schwache Spuren eines starken Betäubungsmittels in Ihrem Blut nachgewiesen.“
„Und jetzt?“, fragte ich, weil es schien, als wollte Katché nicht weitersprechen.
„Ich überlege, ob ich Sie aus dem Arrest entlassen kann.“
„Was gibt es da noch zu überlegen? Ich bin unschuldig!“, erwiderte ich heftiger, als ich es selber gewollt hatte.
„Ja, Sie sind unschuldig, aber das könnte sich ändern, wenn ich Sie freilasse…“
„Sie haben Angst, dass ich gleich zu den Gorn gehe und unter ihnen ein Blutbad anrichte“, stellte ich nüchtern fest.
„So ist es, Riov. Wenn ich Sie freilassen, dann nur unter einer Bedingung. Sie kehren augenblicklich auf die Rhamana zurück. Sie machen keinen Umweg mehr auf in Ihr Quartier. Und sollte die Rhamana danach ihre Waffensysteme aktivieren, werte ich das als kriegerischen Akt und lasse das Feuer auf Ihr Schiff eröffnen! Akzeptieren Sie diese Bedingungen, Riov?“
„Ja, ich akzeptiere sie, Captain!“, antwortete ich ohne lange zu überlegen. Bei der Frage Arrestzelle an Bord der Station oder mein Sessel auf der Rhamana, gab es keine Wahl.

=RI= IRW Rhamana – etwas später =IR=

„Riov?“, hörte ich von weither eine Stimme, obwohl die Person, zu welcher die Stimme gehört, nicht weit entfernt von mir stand. Das nahm ich aber nur verschwommen aus dem Augenwinkel war. Mein Blick lag auf dem PADD, welches ich in meiner Hand hielt, seit es mir jemand auf der Station in die Hand gedrückt hatte.
Der zuständige Mensch im Transporterraum der Station hatte mich gerade auf die Rhamana beamen wollen, als noch jemand in den Transporterraum geplatzt war und den Transport unterbrochen hatte. Er war ein diplomatischer Bote und hatte mir ein PADD zu überbringen. Kaum hielt ich es in der Hand drängten die Sicherheitsoffiziere aber darauf, mich endlich auf die Rhamana zu beamen, ohne dass ich überhaupt schon realisiert hatte, dass mir jemand ein PADD hatte überbringen lassen.
So stand ich jetzt auf der Transporterplattform der Rhamana und musste dieses Realisieren noch nachholen. Das fiel mir nicht leicht, denn die erste Anzeige auf dem PADD war sehr kryptisch:
„Wie gesagt: Ich bin Ihre Verbündete. E. S.“
„Willkommen zurück an Bord, Riov.“
Diese Stimme kannte ich. Wie durch Dunst hörte ich sie und identifizierte sie als jene von Deron. Aber ich war immer noch auf das PADD vor mir konzentriert. Wer war E. S.?
„Riov!?“, fragte Deron, deutlich energischer als der Unteroffizier an der Transporterkonsole. Ich hob den Blick vom PADD und blinzelte ein paar Mal.
„Deron, stell‘ mir alles zusammen, was wir über die Gorn haben! Stärken, Schwächen, Verbündete, Ziele, einfach alles!“
Während ich Deron diese Anweisung ohne ein weiteres Wort der Erklärung an den Kopf warf, verliess ich schon den Transporterraum.
„Ich bin in meinem Büro“, sagte ich noch über meine Schulter und war weg.

In meinem Büro begann ich damit das PADD zu studieren, welches man mir auf der Station noch in die Hand gedrückt hatte. Was ich da zu lese bekam, konnte ich im ersten Moment nicht glauben: Khev war mir in den Rücken gefallen! Auf Befehl des Tal Shiar.
Das ergab keinen Sinn. Der Tal Shiar hatte sich doch dafür eingesetzt, dass ich die flotteninterne Untersuchung zu meinen Gunsten ausgefallen war und dass ich mein Kommando behalten hatte. Wieso sollte mich der Tal Shiar jetzt so und auf diese Weise absägen? Das ergab keinen Sinn.
„Melok an Deron. In mein Büro! Sofort!“ Ich musste nicht lange warten und schon öffnete sich die Tür und Deron trat ein. „Haben wir seit unserem Abflug auf Romulus irgendwelche Informationen oder Anweisungen des Tal Shiar erhalten?“
„Nein, Riov. Der Tal Shiar hat sich absolut ruhig verhalten.“
„Hattest du während meiner Untersuchung Kontakt zum Tal Shiar?“, fragte ich weiter.
„Nein, auch nicht.“
„Hat sich während der Untersuchung oder jetzt während dieser Mission sonst jemand für mich oder die Rhamana interessiert? Hat jemand überraschend Kontakt aufgenommen und/oder sich dabei merkwürdig verhalten?“
Dieses Mal kam die Antwort von Deron nicht wie aus dem Disruptor geschossen. Er grübelte. Sein Gesicht verriet mir, dass er versuchte sich an etwas zu erinnern. Ich musste mit meiner Frage also auf etwas gestossen sein.
„Wenn Sie so fragen, Riov, da war etwas. Enriov Rirun und Senator Galathon haben während der Untersuchung die Rhamana besucht. Gemeinsam. Dabei versicherten sie der Besatzung, dass Sie, Riov, wieder zurückkehren würden. Jetzt während der Mission hat sich Rirun nochmals gemeldet und sich danach erkundigt, wie Sie sich schlagen. Wieso fragen Sir, Riov?“
Rirun und Galathon. Rirun war der angesehenste und einflussreichste Enriov im imperialen Flottenkommando. Sein Wort hatte Gewicht. Und Galathon galt bereits jetzt als zukünftiger Imperator. Er war noch jung und hatte sich in der kurzen Zeit, in welcher er erst im Senat war zu einem Führer hochgearbeitet. Viele andere Senatoren vertrauten seinem Urteil. Wenn sich Rirun und Galathon bei der Untersuchung für mich verbürgt hatten und nicht der Tal Shiar, dann hatten sich die Vorzeichen geändert!
Ob mir das gefiel wusste ich allerdings nicht. Das hatte aber nichts damit zu tun, dass diese Entwicklung eine endgültige Trennung vom Tal Shiar war. Ich wusste es nicht, weil Rirun und Galathon für eine offenere Beziehung zur Föderation und der Sternenflotte waren…
Cmdr Jason Anthony Hawk
XO Starbase 98 Resolution

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