RES-ULog01 - SCPO Yara Daroy- Med - 12114.1616

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Beitragvon Zara Monte » Do 6. Jan 2011, 15:12

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Personen: Godo Lessman,Skye, tyty, Eltern von Yara
Wörter:1.100

=^= Quartier Lessmann-Daroy =^=

Noch immer war die Gute Frau mit Godo am reden. Mit der Zeit konnte das wirklich Nervend werden, eigentlich wollte ich mich von Godo nicht lösen. Denn dafür war das Gefühl ihn nahe bei mir zu haben viel zu schön. Aber dieses Gespräch sollte zwischen ihm und ihr Stattfinden da würde ich sicher nur stören. Was wollte ich auch groß dazu sagen. Die ganze Zeit in der die Beiden sich anschwiegen und wohl versuchten so zu bekämpfen machte mich nervöser. Also kuschelte ich mich kurz an Godo und stand dann von seinem Schoß auf. Ich zog mein viel zu großes Shirt gerade damit es wieder richtig runter hängen konnte und sah zwischen den beiden hin und her.
„Wenn sie mich entschuldigen. Den Krieg des schweigens tragen sie besser unter sich aus.“ Ich sah zu der Counslingtante. Ich hatte sie schon auf der Krankenstation nicht gemocht, allerdings schien das, so sagte es mir mein Gefühl. Auf Gegenseitigkeit zu beruhen, bevor ich mich abwand küsste ich Godo und sah dann noch mal zu ihr herüber.
„Ach ja und wagen sie es eine Hand an diesen Mann zu legen….“ zischte ich leise und verschwand dann im Schlafbereich des Quartieres. Sollten die beiden weiter sich anschweigen oder aber endlich anfangen zu reden, worüber sie reden wollte. Immerhin ging es ja wohl die gesamte zeit nur um TyTy der mich an gegraben hatte und den ich an mich herangelassen hatte und um Godo, der genau das gesehen hatte und TyTy niederschlug. In Anbetracht der Tatsache das ich wirklich Angst hatte, weil ich TyTy so nie eingeschätzt hatte, wie ich ihn an diesem Abend kennengelernt hatte, war ich ganz froh. Dennoch würde ich bei Zeiten schauen das ich mit ihm alleine reden konnte. Ohne dass jemand dabei war. Ganz alleine im Casino vielleicht damit ich notfalls doch jemanden hatte der eingreifen konnte. Allerdings war ich der Meinung das das nicht noch einmal passieren würde.
Im Schlafbereich blieb ich stehen und sah mich um. Es war schwer zu verstehen was passiert war. Auch das gerade dort auf dem Bett etwas passiert war was ich so schnell nicht vergessen sollte. Mein Kind… unser Kind war einfach wieder von uns gegangen. Ohne das ich irgendetwas dagegen unternehmen konnte. Ich hatte die schmerzen ertragen und auch das ganze was noch in mir vorging. Doch wusste ich auch das es für Godo schwer war, das er hilflos zusehen musste wie das geschah. Mir wurde bei dem Gedanken und den wieder auftauchenden Bildern so übel das ich mich entschied dazu doch das Badezimmer aufzusuchen. Es waren wieder all die Bilder da die Stunden zuvor bittere Wahrheit waren.
Angekommen im Bad entleerte sich mein Magen, es war erleichternd. Dennoch das würde ich Godo nicht sagen. Er machte sich genug Sorgen, genug Vorwürfe. Das brauchte er nicht auch noch wissen. Ich war alt genug, ich würde das alleine schaffen. Zwar mit vielen Kuscheleinheiten von ihm, aber ich würde mir meine Sorgen und Ängste behalten. Klappte das überhaupt wenn wir so verbunden waren? Ichmusste doch einen Weg finden das er nur zur Not alles zu sehen bekam. Oder hinterging ich ihn damit. Es gab einige Überlegungen während ich die Schüssel im Bad ziemlich lieb hatte und dann duschen ging. Als ich wieder aus der Dusche kam, stand Godo da. Mit verschränkten Armen vor der Brust und musterte mich.
„Du siehst zwar nicht gesund aus, aber besser.“ Sagte er und lächelte dann zarkhaft. Dennoch wurde ich das Gefühl nicht los das er meine Gedanken alle mitbekommen hatte.
Ich nickte und zog mir ein Handtuch von der Halterung, welsches ich dann um mich schlang und langsam an ihm vorbei ging.. Er hielt mich sanft am Arm fest.
„Yara… alles okay? Ich mein…“ er suchte nach Worten und seufzte dann leise „Ich hoffe das alles okay ist. Ich denke wir sollten mit deinen Eltern reden.
Ich blieb stehen und sah ihn erschrocken an und schüttelte den Kopf.
„Du willst nicht jetzt?“ wieder merkte ich Übelkeit in mir aufsteigen und schluckte schwer. Erst dann nickte ich langsam.
„Okay… ich… ja lass uns mit ihnen reden…“ Godo nickte gab mir einen Kuss und ging dann voraus ins Zimmer. Ich setzte mich zögerlich an den Tisch und ließ dann eine Verbindung herstellen zu meinen Eltern. Es dauerte auch nicht lange, das mein Vater auf dem Bild auftauchte. Aber es war klar, wenn er seine Tochter jetzt schon so zurecht stutzen konnte dann nahm er die Gelegenheit auch war.
„Guten Tag Yara Chantuell“ er sah sie streng an und blickte dann erst zu Godo. Niemand von hier kannte diesen Namen, immer wurde sie so genannt wenn sie etwas angestellt hatte. Sie hasste es wenn er so mit ihr sprach. Aber verhindern konnte sie es nun auch nicht. Denn sie musste nun mit der Wahrheit heraus rücken.
„Und das? Das ist doch sicher dieser Ungezogene und Traditionen brechende Schänder oder?“ Yara wurde rot und sah Godo an sie griff nach seiner Hand und hoffte das er das nicht falsch aufnahm. Ihr Vater konnte so gemein sein und so schrecklich.
„Das ist Godo Lessmann… und er ist kein Schänder… er bricht keine Tradition und schon gar nicht ist er unerzogen.“ Ich blieb ruhig, allerdings wurde ich kleinlaut, sobald er so redete.
„Also willst du mir sagen das ihr nicht gedenkt diese Beziehung weiter zu führen?“ er atmete schon auf und ich sah zu Godo hoch dann sah ich meinen Vater scharf an.
„Dein Durchatmen kannst du dir sparen. Wir werden Heiraten!!!“ kam es mit fester Stimme von mir nun sah ihn lange an und drückte die Hand von Godo weiter. Mein Vater wechselte die Gesichtsfarbe von einem weiß nach diesem Satz in ein rot welsches dann zu einem Feuer Rot wurde.
„Hier tut niemand etwas bevor ich nicht meine Einverständnis gegeben habe. Und schon gar nicht dieser Alte Sack! Er könnte dein Vater sein. Hast du darüber schon einmal nachgedacht? Wie sieht das denn bitte aus? Was denkst du dir dabei? Und sie was denken sie sich dabei? Nein halt. Das werden wir anders machen. Ich werde morgen den Weg zu euch einschlagen und dann will ich wissen was das alles soll. Willst du deinen alten Herren ins Grab bringen?“ Er holte schon keine Luft mehr während er das alles sagte und machte auch keinen Punkt, geschweige denn ein Komma. Dann trat meine Mutter ins Bild. „Imzadi… „ zischte sie und sah ihn sträng an. Er wurde gleich ruhig und stand auf.
„Wir sehen uns!“ kam es zum Abschied von ihm und er ging. Dann setzte sich ihre Mutter vor das Bild und sah beide an. Sie schweig einige zeit.
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Diplomatie ist ein Schachspiel, bei dem die Völker matt gesetzt werden. (Karl Kraus)

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