Leycur – Schenar/ Siedler – 12075.1841 – Log08

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Leycur – Schenar/ Siedler – 12075.1841 – Log08

Beitragvon Leycur » So 28. Nov 2010, 17:26

Leycur – Schenar/ Siedler – 12075.1841 – Log08

Personen: Flinkfuß, Krevis (NPC)
Worte: 983

~~~ Ready Room - Tag 5 - 22:24 Uhr~~~

Erst wurde ich mit zu dieser Besprechung genommen und dann wurde ich in den Readyroom begleitet in dem ich mich setzten sollte und auf die Katze warten. Meinen Blick ließ ich schweifen über die Räumlichkeit und die Einrichtung, als dann auch Flinkuß den Raum betrat und sich etwas replizierte. Er schien davon zu trinken und setzte sich dann vor mich.
Ich musterte ihn kurz und schlug dann meine Beine übereinander.
„Nun, ich kann es nicht verstehen dass sich die Frauen hier an Bord ihnen unterwerfen.“ Sie sah kurz auf meine Hände dann sah ich ihn wieder an.
„Es gab vor einigen Jahren diese Entwicklung. Und es ist nicht nur Sexuelles verlangen was uns so handeln lässt. Wir sind überzeugt von diesen Dingen.“
Er hatte es doch gehört, zumindest hatte ich vernommen das er nun doch einiges mehr wusste als zu vor.
„Ich bin erster Sklave von Vernage, damit habe ich einige Privilegien. Wie das ich ihr Mann bin und das ich der Vater ihrer Kinder war.“ Flinkfuß sah mich an und nippte wieder an seiner Tasse. Es war ein seltsam anmutendes Bild. Er nickte aufmerksam und stellte die Tasse wieder vor sich ab.
„Sie haben sich also Vernage unterworfen und sind ihr Mann.“ Er kräuselte die Schnurrhaare und sah mich weiter an. „Aber lieben sie sie nicht? Oder wie darf man das verstehen?“

Ich musste unweigerlich lächeln und schüttelte den Kopf. „Das ist etwas was sie wohl wie die Menschen auch nicht verstehen werden. Ich liebe meine Frau, meine Kinder und meine Familie. Ich werde auch von ihr geliebt. Aber es ist eine andere Art und weiß mit der wir damit umgehen. Mir ist wichtig dass es ihr stets gut geht. Ich erfülle jeden ihrer wünsche. Dabei darf ich nie ihr Leben in Gefahr bringen, oder das der Kinder. Wende ich gefahren nicht ab und es passiert etwas. So werde ich Bestraft.“ Ich sah zum Replikator und Flinkfuß folgte meinem Blick dann stand er auf und fragte nach meinem Wunschgetränk. Einen Tee stellte er vor mich und setzte sich dann wieder auf seinen Platz.
„Ich danke…“ murmelte ich leise verneigte mich andeutungsweise und trank einen Schluck.
„Wissen sie, wir, die Männer von uns unterwerfen uns freiwillig. Es ist eine Ehre für uns wenn wir eine Frau bekommen und somit eine Mistress haben. Unsere Mistress ist das wichtigste in unserem leben. Haben wir Kinder mit ihr sind sie es ebenfalls. Ihr Leben haben wir zu schütze mit unserem. Bevor ihnen etwas zustößt nehmen wir es auf uns.“
Flikfuß nickte mir zu und fing an, an seinen Schnurhaaren zu drehen. Ich stellte meine Tasse vor mich hin und zog mein Oberteil hinauf. An meiner rechten Brust war ein Brandzeichen eingebrannt. Das Zeichen Vernage´s . das Wappen bestand aus einem Kreis in dem Zwei Engelsflügel die Anfangsbuchstaben ihres namens bildeten. Flinkfuß hörte gleich auf damit seine Schnurrhaare zu drehen und ein Schwanz fing an nervös hin und her zu schwenken. Es war immer noch seltsam für mich das zu sehen. Das Oberteil zog ich wieder herunter.
„Sehen sie wir haben nicht nur die zu Weisung einer frau oder verlieben uns in diese. Wir bekommen wenn wir es uns erarbeitet haben auch das Wappen der Familie, wie sie es nennen, als Brandzeichen aufgedrückt“ ich rückte mich wieder zurecht.
„Dieses Brandmarken findet bei einer Zeremonie statt bei der wir schwören die Familie und die Mistress mit unserem Leben zu schützen und strafe anzunehmen sollten wir dies nicht tun. Sollte die Mistress, auf das Verschulden des Sklaven sterben, so ist er dazu verpflichtet sich eine Strafe zukommen zu lassen von einer anderen Mistress oder aber den Freitod zu wählen. Da Vernage die älteste und höchste der Mistresses war habe ich nur diese eine Wahl den Freitod zu suchen, wenn ich weiß das Krevis, mein Sohn in sicheren Händen leben kann.“
Ein kurzer leiser seufzer ging über meine Lippen, als ich die Tasse erneut aufnahm um etwas zu trinken.
„Aber wieso wählen sie den Freitod? Und wo ist diese Vernage? Warum ist der Planet zerstört?“
Ich sah über meine Tasse genoss die Wärme einen Moment und stellte sie dann wieder weg.
„Vernage ist Tod. Ebenso wie meine Tochter und zweitgeborene Selvijana. Sie sind Tod weil ich sie nicht mit meinem Leben schützte vor dem was ich schon lange befürchtete. Ich hätte sie warnen müssen und ihr sagen was ich mitbekam. Jedoch habe ich das nicht getan, so starben sie. Ich hatte versprochen würde sie sterben würde ich Krevis und die nächsten ihrer in Sicherheit bringen. Ich weiß nun das sie in Sicherheit sind, also werde ich den Freitod wählen und eben dieses Ritual Durchführen welsches und schon früh gezeigt wird.“
Flinkfuß schien erschüttert, Neugierig und irgendwie auch mitfühlend zu gleich. Das war wohl eine Sache die so viele von denen waren die uns nicht kannten.
„Die Zerstörung des Planeten war lange geplant. Unser Volk wollte uns vernichten. Wir waren eine Randgruppe, eine Randgruppe die nicht zu ihnen passte und zu dem was sie sind. Darum wollte man uns in Sicherheit wiegen um uns dann alle gemeinsam ins Unglück zu stürzen. Ich weiß das sie Krevis suchen werden, auch weiß ich das sie immer Suchen werden nach denen die übrig blieben. Aber sie haben ihr Ziel erreicht. Es wird niemanden mehr geben der das offen lebt. Jeder der hier an Bord ist von uns wird sich ihnen anpassen, auch wenn es in den Privaten Momenten anders ist.“
Nun schluckte ich schwer, es war vieles was ich sagte und ihm keine Regung zeigte, jedoch sah es ganz anders in mir aus. Ich wusste das ich das tun musste was ich geschworen hatte, jedoch war immer noch die liebe zu meinem Sohn die, die mich hier hilft. Solange bis ich ganz sicher wusste das er überleben würde und das er jemanden haben würde der ihn auf seinem Weg zu einem Erwachsenen Mann begleiten würde.
Leycur
 
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