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Cmdr Asuka Saitou - XO - RPG 10 / Log 13 - SD.: 12076.1753

BeitragVerfasst: Mo 29. Nov 2010, 16:33
von Hoshi
Erwähnte Personen: Tiru Raakar, Zara Monte, Flinkfuß zu Ennien und Thomas William Bentin
Wörter: 1101

Titel: Ausgang

=/\= Krankenstation =/\=

Nachdem Zara mir das PADD wieder gebracht hatte, verfiel ich ein einem tiefen Schlaf. Mehrmals hatte ich das Gefühl, dass ich von irgendwas wach wurde, aber so war es nicht.
Nach einer langen Nacht wachte ich gut erholt wieder auf und checkte die Lange. An mir war noch alles dran und ich fühlte mich so, als ob ich Bäume hätte ausreißen können. Immer noch war ich hier gefangen und konnte nicht mehr tun, als in diesem Zimmer zu sitzen und zu warten und zu hoffen, dass der Tag vorbei ging. Den einzigen Kontakt, den ich nach außen hatte, waren Zara und die seltenen Besuche des Captains. Thomas würde sich wohl nicht so schnell wieder hier blicken lassen.
Viele Tage waren es schon her, dass ich das Kind verloren hatte und ich wünschte mir nichts Sehnlicheres als endlich wieder etwas machen zu können. Ich brauchte Ablenkung. Hier würde ich noch wahnsinnig werden.
„Guten Morgen Asuka.“, kam es von Zara, die sehr gute Laune hatte.
„Morgen Frau Doktor:“, sagte ich zurück.
„Wie geht es dir?“
„Geht so und selbst? Und den kleinen Wurm?“
„Uns geht es gut. Was hat die denn die Laune verdorben?“
„Das ewige hier herumliegen und nichts tun. Fühle mich nutzlos und draußen geht alles ohne mich weiter.“, erwiderte ich.
„Das können wir ändern. Heute Abend gehen wir beide ins Casino und wenn morgen alle Werte gut sind geht es ab in deinem Quartier für zwei Tage, danach kannst du wieder leichten Dienst verrichten.“
Das waren endlich gute Nachrichten. Endlich hatte es ein Ende mit dem ganzen Mist hier. Leise verfluchte ich Taran, dass er mir das angetan hatte. Ich lächelte und war glücklich.
„Da werden sich einige aber freuen.“, meinte ich.
„Ja, das werden sich die drei Kleinen und Thomas wahrscheinlich auch. Ich habe gehört, dass zwei ihm auf der Nase rumtanzen.“, meinte Zara mit einem Grinsen im Gesicht.
„Dann wird es Zeit, dass ich nach Hause komme. Sonst steht das Schiff bald in Flammen.“, sagte ich grinsend.
„So die Untersuchung für heute ist abgeschlossen und gut. Ich hole dich später ab. Brauchst du noch etwas?“
„Ja bitte. Kannst du mir bitte was aus meinen Quartier zum anziehen besorgen. So kann ich schlecht rausgehen.“
„Klar, mache ich das. Was bestimmtes?“
„Nein, irgendwas.“
„Okay, dann bis später.“, meinte Zara und verschwand.
Ich nahm mir eines der PADDs, die ich hier her schmuggeln lassen konnte und las mir die Berichte durch auch wenn sie schon etwas älter waren. Aber ich wollte schon noch auf dem Laufenden sein, obwohl ich nicht dienstfähig war.
Nach einigen Stunden kam Zara zurück und brachte mir die Sachen. Sie hatte Geschmack und hatte mir das gebracht, was ich gerne angezogen hätte, hätte ich vor dem etwas überfüllten Kleiderschrank gestanden. Als ich fertig war mit dem Umziehen meinte sie: „Fertig? Die Welt außerhalb der Krankenstation neu zu entdecken?“
„Ja, klar.“, so konnte ich sehen, wie die Crew reagierte, wenn ich wieder da war. Genug Stoff zum tuscheln gab es ja und der Buschfunk auf der Hyperion war schnell, dass wusste ich schon zur genüge: „Darauf warte ich schon den ganzen Tag. Ich kann dir bald sagen wo überall Dellen in der Wand sind.“
„Okay, du musst hier raus. Sonst haben wir bei der nächsten Station nur Techniker und Handwerker hier. Lass uns los.“, meinte sie und wir verließen die Krankenstation in Richtung Casino.

=/\= Casino =/\=

Zara schleifte mich zu einem Platz in der Ecke des Raumes. Dort saß ich auch ganz gerne, wenn ich mal Zeit hatte hier her zu kommen. Ich saß mit dem Rücken zum Eingang, so konnte ich in Ruhe nach draußen schauen und hatte in gewisserweise auch noch meine Ruhe.
„Was kann ich den beiden hübschen Ladys bringen?“, fragte der Barkeeper.
Wir bestellten unsere antialkoholischen Getränke und unterhielten uns dann. Zara hatte ein Talent mich nach allem auszuquetschen, was ich über Kinder und Schwangerschaft wusste. Dabei waren es nur meine Erfahrungen und das konnte bei jedem anderes sein.
Zara begrüßte Tiru, der an unseren Tisch kam und nach einer Verbeugung und einer Entschuldigung war er auch schon wieder wer. Ich war total perplex, so was war mir noch nie untergekommen und deswegen fragte ich leise Zara danach.
„Das weiß ich auch nicht so richtig.“, sagte sie und wir wurden von den Barkeeper wieder gestört. Ferengie konnten lästig sein. Nachdem er gegangen war meine Zara: „Ich holen Tiru jetzt hier her, das ist mir zu blöd.“
Ich konnte nichts mehr darauf erwidern und sah, wie Zara zu Tiru ging und ich zum Tisch schleifte.
Als beide an den Tisch kamen begrüßte ich Tiru und man merkte, dass es ihn Unbehagen bereitete, dass er hier war. Man merkte es an seiner Haltung. Wenn er dienstfrei hatte, dann sollte er sich bequem machen und nicht weil ich hier war, solch ein Theater veranstalten.
„Du musst verzeihen.“ meinte Zara „Der Lieutenant ist stets im Dienst.“
Ich grinste und bestätigte ihn etwas, dass es auch gut war, immer bereit zu sein.
Aber Blutwein trinken, naja. Gab schlimmeres wie romulanisches Ale oder saudrianischer Brandy.
„Lieutenant ich merke, dass sie sich unwohl in meiner Gegenwart fühlen. Aber lassen sie sich etwas sagen. Ich bin nicht im Dienst und werde es so schnell auch nicht sein, deswegen können sie ruhig lockerer sein. Zurzeit bin ich nur eine Patientin ihrer Partnerin.“
„Der Captain kommt gerade mit Thomas herein.“, meinte Zara und ich wäre am liebsten im Boden verschwunden. Thomas brauchte ich jetzt nicht hier. Ich hoffte, dass die beiden schnell wieder weg waren, so konnte ich mich hier verdrücken und der Crew einen peinlichen Moment ersparen.
„Wenn die Luft rein ist, dann würde ich gerne wieder auf die Krankenstation.“, meinte ich zu Zara, die immer noch die Umgebung beobachtete.
„Klar, die beiden gehen in dem kleinen Nebenraum. Also könnten wir jetzt los. Ich bin gleich wieder für dich da Tiru.“
Also verschwanden Zara und ich schnell aus dem Casino und wir gingen auf die Krankenstation. Zara wollte noch schnell meine Werte checken, bevor sie selbst wieder zurück ging. Doch die waren alle in Ordnung, was mich freuen ließ. Schnell zog ich mir meinen Pyjama an und fiel in einen ruhigen Schlaf, bis die Sirene anfing und ich aus Gewohnheit raus aufstand und zur Brücke gehen wollte, doch als ich bei der Tür war, merkte ich, dass ich auf der Krankenstation war und nichts tun konnte, außer hier Däumchen zu drehen und vielleicht den Chefmediziner zu bequatschen, dass wenn extremer Ärztemangel ist, dass ich helfe. Aber das würde er nicht zulassen.

-tbc-