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MLog14 - SCPO Zara Monte - Medi - 12077.2043

BeitragVerfasst: Di 30. Nov 2010, 19:26
von Zara Monte
MLog14 - SCPO Zara Monte - Medi - 12077.2043

Personen: Tiru Rakaar,Asuka, CMO, Asuka, Flinkfuß
Wörter:1056

Die Krankenstation war die letzte Zeit wohl zu meinem Lieblingsplatz geworden. Ich arbeitete schon wieder zu viel, zumindest bekam ich so was ständig zu hören wenn ich mal wieder dort auftauchte. In Anbetracht der Tatsache das Asuka aber nicht viel Kontakt zu jemanden hatte und ich wusste wie man sich fühlt wenn man nur an die Decke starren oder sich den lieben langen Tag langweilen kann, war es mir wichtig das sie jemanden hatte zu reden. Auch würde sie das wohl brauchen um einfach diese ganzen dinge die in den letzten Tagen geschehen waren ein wenig zu verkraften. Also war es für mich selbstverständlich dass ich ihr dabei half, die Zeit zu verkürzen. Der letzte Abend den sie auf der Krankenstation verbringen musste sollte etwas besser werden als die letzten. Es würde auch für mich die letzte zeit sein, bis ich meinen Dienst nach 24 Stunden beenden konnte um dann etwas schlaf zu bekommen. Damit ich sehen konnte wie Asuka sich macht außerhalb der Krankenstation entschloss ich mit ihr das Abendessen dieses Mal nicht auf der Krankenstation einzunehmen sondern im Casino des Schiffes. Dort hatte sie alles was sie die letzten Tage nicht hatte und wir konnten uns auch ohne lauschende Mediziner Ohren unterhalten.

Im Casino selber war es recht ruhig und dennoch gab es einem das Gefühl wieder unter den lebenden zu sein. Asuka schien sich wohler zu fühlen und strahlte auch genau das aus. Es war schön zu sehen dass es ihr gut ging und dass sie sich amüsierte. Das Tiru auch noch da war, war für mich erleichternd. Ich hatte ihn lange nicht gesehen, zumindest kamen mir die wenigen Stunden viel zu lange vor. Es musste daran liegen das wir seit einigen Tagen getrennt schliefen da entweder ich früher ins Bett ging oder aber er. Seit dem ich etwas weiter voran geschritten war in meiner Schwangerschaft war es für mich immer wichtiger geworden ihn in meiner Nähe zu wissen. Sah ich ihn nicht mindestens ein einziges Mal am Tag und konnte ihn berühren oder er mich, war der Tag für mich nicht gut. Warum das genau sich so anfühlte wusste ich auch nicht. Aber es war einfach so, dass das mein Bedürfnis war. Klar ich hätte mir gewünscht das Tiru sich etwas mehr mit mir und dem Kind beschäftigt, also solche Dinge wie den Bauch streicheln und so, allerdings wusste ich auch genau das er das nicht tun würde. Zumindest nicht von sich aus und nicht gleich auch noch irgendwo wo wir in der Öffentlichkeit wären. Das letzte Mal als er seine Hand auf meinem Bauch hatte, hatte er nicht einmal etwas gespürt. Aber das war wohl eh etwas was die Männer erst viel später mitbekamen, als wir Frauen. Immerhin war das kleine sich bewegende Lebewesen auch im inneren unseres Körpers.

Auch jetzt war ich froh ihn bei mir zu haben und mich einen kurzen Moment mit ihm und Asuka zu unterhalten, das Gespräch hatte mir einige Fragen beantwortet was die Schwangerschaft anging. Ob sie jedoch Tiru fragen beantworte weiß ich nicht genau. Als Asuka darum bat zurück zu gehen brachte ich sie kurz zurück und nahm noch einmal ihre werte. Dann verabschiedete ich mich von ihr und würde morgen früh bei ihr auftauchen um sie zu entlassen.

=^= Casino=^=

Zurück bei Tiru setzte ich mich ihm gegenüber. Wir unterhielten uns noch eine weile, ich versuchte ihm etwas von der Schwangerschaft zu erzählen und wie ich mich fühlt. Doch irgendwie wusste ich auch nicht recht wie er es auffasste. Es war schon immer etwas seltsam, aber ich liebte ihn und ich nahm ihn so wie er war, ebenso wie er mich so nahm wie ich war. Es war einfach eine Kluft zwischen zwei Kulturen die wir schlossen oder es zumindest versuchten. Bisher hatte es immer geklappt auch wenn wir uns oft missverstanden am Ende kamen wir doch meist auf einen Nenner.
„Ich würde gerne heute naht bei dir schlafen“ ich lächelte ihn an und er nickte, gerade als er etwas erwidern wollte sprangen aber auch schon die Roten Lampen an und der Alarm ging los. Leise seufzte ich und stand auf.
„Ich fürchte es wird Zeit. Ich hoffe wir sehen uns nachher.“ Ich beugte mich zu ihm gab ihm einen Kuss auf die Wange. Ich hatte gelernt mit Diskretion an die Sache zu gehen und ihn wenn wir von so vielen wie hier beobachtet werden auf die Wange zu küssen und nicht gleich auf den Mund. Es wussten ohnehin die meisten dass ich und er eine spezielle Verbindung zueinander hatten. Auch wenn er Offizier und ich nur Unteroffizier war.

=^= Krankenstation=^=

Eigentlich war es recht ruhig, dafür das Roter Alarm gegeben war, dennoch musste ich die letzten 2 Stunden noch überstehen, dann endlich würde ich in mein Bett fallen dürfe und mir und meinem Kind Ruhe gönnen können. ich hätte alles dafür getan es jetzt schon zu können. leise seufzend stand ich an einer der Wandtafeln und sah mir noch einmal alles genauer an was diese Besucher anging um mich ein wenig zu beschäftigen als mein CMO mich auch ansprach. Erschrocken fuhr ich herum und sah ihn dann an. Mein Herz raste für einen kleinen Moment und der kleine Mann in mir trat mich.
Als ich dann erfahren durfte das ich gehen könne um ruhe zu bekommen. Ich nickte ihm dankend zu und wollte ie Ks verlassen als man mich rief. Nun war es wirklich nicht mehr schön. Ich war müde und hatte noch nicht ganz 24 stunden abgerissen von dem dienst und sollte schon wieder irgendwo hin.
„ich werde nun nicht in den Arrestbereich gehen2 ich war zickig, das musste ich zugeben, dennoch irgendwann war doch auch einmal Schluss.
„Das war keine bitte, aber gut welschen Grund habe sie nicht ihren Dienst zu Ende zu bringen und ihre Arbeit zu machen?“
„Sir, beim besten Willen ich bin seit mehr als 20 Stunden auf den Bein, des weiteren bin ich wie sie meiner Akte entnehmen können bereits im 5 Monat Schwanger. Ich denke sie sollten wissen was das heißt. Ich schicke jemanden der den Aresstbereich übernimmt.“
„Dann machen sie es so. aber morgen melden sie sich bei mir. Flinkfuß Ende“

Ich seufzte erneut, schnappte mir einen der herumstehenden Ärzte und teilte ihm mit das Arbeit wartet. Dann verließ ich abgeschlagen und fertig die Krankenstation. Es wurde Zeit für ein paar Stunden ruhigen Schlaf.