U-Log 01 - Cpt. Ennien - CO - SD: 12083.2393

CO: Patrick O'Hara - XO: Hoshi Sato - DXO: Thomas W. Bentin

Moderatoren: John Connor, Thomas W. Bentin, Operationsstab

U-Log 01 - Cpt. Ennien - CO - SD: 12083.2393

Beitragvon Patrick O'Hara » Mo 6. Dez 2010, 22:57

Wörter: 1007
erw. Personen: Asuka (ind.), Thomas (ind.)
NPC: K'Rall, Krevis

=/\= USS Hyperion – Quartier / Gänge / Transporterraum

Mit vorsichtigen Bewegungen holte ich aus meiner Kiste ein Messer heraus und befestigte es an dem Gürtel, den ich mir danach quer über die Brust schnallte. Krevis schlief und ich hatte aufgetragen, daß man nach ihm sah, wenn er denn aufwachte und sich meldete. Mehr konnte ich im Moment nicht für ihn tun, zu wenig kannte ich mich in dem Punkt mit menschlichen Traditionen aus. Dann verließ ich mein Quartier in Richtung Transporterraum.

Meine Gedanken drehten sich im Moment nicht so sehr um die Hyperion oder um die Crew, viel größer war die Jagdlust und Vorfreude darauf, was mich erwartete. Denn ich hatte auf der Raumstation einen Klingonen gefunden, der sich auf die Jagd von größeren Tieren spezialisiert hatte, um Frischfleisch für die Raumstation bzw. deren Küchen zu liefern. Mit ihm hatte ich gesprochen und ihm erzählt, was ich gerne machen würde und er hatte mit einem Funkeln in seinen Augen nickend zugestimmt. So wartete er also auf mich und ich wollte nicht zu spät kommen. Der Transporterchief sah mich an, als ich eintrat und nickte mir zu. „Sir, wohin darf es gehen?“ fragte er und ich gab das kleine Schiff des Klingonen als Ziel an. „Auf ein klingonisches Shuttle? Da brächten mich keine zehn Pferde hin“ meinte er und tippte auf seiner Konsole herum, suchte das Schiff und fand es, dann sah er mich an. „Ich bin bereit, wenn sie es sind“ sagte er und ich trat auf die Transporterplattform. „Energie, Chief!“ sagte ich und er begann. Meine Sicht wurde von dem Materiestrahl eingeschränkt, danach fand ich mich auf einem dunklen, klingonischen Schiff wieder.

=/\= IKS Klo'Gang

„Ah, Flinkfuß!“ sagte er und lachte. „Komm, hier entlang.“ Er ging vor und ich folgte ihm. „Wie lange werden wir hinbrauchen?“ fragte ich und duckte mich, als ein Ding meine Kopfschnurrhaare streifte. „Keine Stunde, ich hab Blutwein, der wird uns die Zeit vertreiben“ meinte er lachend und ich dachte kurz nach. „Äh, K'Rall, ohne dich jetzt beleidigen zu wollen, aber Blutwein hat Alkohol und wir Sivaoaner stehen nicht so auf Alkohol“ gab ich ihm zu bedenken und er sah mich an. „Pflaumensaft?“ fragte er und ich nickte. „Gut, dann das, Blutwein trinke ich dann, wenn du unterwegs bist!“ rief er und lachte. Wir kamen in dem an, was wohl die Brücke war und er liess sich in seinen Sitz fallen. „Wir können!“ sagte er, gab den Kurs ein und steuerte das Schiff weg von der Raumstation, ging kurz danach auf Warp und drehte sich zu mir.

„Sivaoaner sagst du, hab ich noch nicht gehört, erzähl mal“ sagte er und holte eine Flasche Pflaumensaft, öffnete sie, trank einen Schluck und gab sie mir. Ich schnupperte kurz daran, ignorierte den Rest der Gerüche und nahm einen Schluck, wenngleich das Trinken aus einer Flasche nicht zu meinen Stärken zählte, was das Herunterrinnen des Safts auf meinem Fell zeigte. Ich reichte ihm die Flasche zurück und begann über mein Volk, unsere Entdeckung durch die Föderation sowie die Zusammenführung mit den Eeiauianern zu erzählen.

~Zeitsprung: Eine Stunde später

Die fünfte Flasche des Pflaumensafts war schon leer, als K'Rall die Steuerung des Schiffs übernahm, aus dem Warp fiel und relativ bald mit dem Landeanflug begann. „Sind da nur Tiere auf dem Planeten?“ fragte ich und er nickte. „Ja, da gibt’s keine intelligenten Wesen, wenn diese Viecher auch manchmal sehr intelligent agieren“ sagte er und steuerte das Schiff durch die Wolkendecke. „Keine Zivilisation?“ fragte ich und er drehte sich um. „Du denkst noch immer wie ein Föderationsoffizier“ sagte er. „Weil ich einer bin?“ antwortete er und er lachte. „Also meine Scanner haben nichts gefunden, keine Raumschiffe, keine Ruinen, keine Anzeichen von einer Zivilisation. Nur Tiere, Pflanzen und Wasser“ sagte er und wir brachen durch die Wolkendecke, der Planet war grün, mit viel Dschungel bedeckte Kontinente sahen uns entgegen, einige riesige Steppenarreale waren zu sehen und auch einiges an Meer war zu sehen. „Wo gehen wir runter?“ fragte ich und er zeigte auf ein leichter bewaldetes Gebiet. „Da, weil da hab ich mir schon eine Hütte aufgebaut, wo ich meine Sachen hab“ sagte er und flog eine kleine Schleife, ehe wir auf einer Wiese landeten. Das Schiff setzte hart auf, die Trägheitsdämpfer waren wohl auch nicht mehr die allerbesten. Er stand auf und ich folgte ihm, wir verließen das kleine Schiff und eine warme Brise empfing mich.

=/\= Planetenoberfläche

„Herrliches Wetter, die Stürme können einen ganz schön reinpfuschen“ sagte er und steuerte die Hütte an, die von aussen sehr einfach aussah, aus Metall gefertigt um wohl Tieren nicht die Möglichkeit zu geben, einzudringen. Er verschwand darin und hantierte herum. Ich blieb draussen und sah mich um, sog die frische Luft ein, berührte ein Blatt eines Baumes, das sehr groß war, dicke Adern durchkreuzten das Grün. Eine samtige Oberfläche, die Unterseite glatt, die Kanten scharf wie ein Rasiermesser und dennoch tummelte sich ein Käfer darauf, der behende über die Kante krabbelte, als ich das Blatt berührte. Der Wind war leise zu hören, sanft wiegten sich die Bäume und knarrten leise.

„Flinkfuß, wenn du möchstest, kannst du los. Ich werd meine Fallen in dieser Richtung aufstellen, nur daß du Bescheid weißt“ sagte K'Rall, als er aus der Hütte kam und ein paar Gegenstände in Händen hielt. „Gut, ich werde in die andere Richtung laufen und meinen Kommunikator aber am Baum befestigen, der würde mich nur behindern“ antwortete ich ihm und er nickte. „Wenn also mein Schiff ruft, müsstest du mich beamen müssen“ fügte ich noch hinzu. „Ja, das schaffen wir dann, aber ich denke, es wird dich niemand so schnell rufen“ sagte er lachend und ging los, seine Fallen aufzustellen. Ich hüpfte auf einen Baum, schnallte meinen Kommunikator ab und hängte ihn samt dem Band auf einen der Äste. Ab nun war ich nicht erreichbar, auch wenn Asuka wie auch Thomas wußten, wo ich war – sie wußten nur nicht, was ich tat.

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