HYP Log 3 - Lt. Tiru Raakar - SEC - 12100.2151

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HYP Log 3 - Lt. Tiru Raakar - SEC - 12100.2151

Beitragvon C`Tan » Do 23. Dez 2010, 20:32

Personen:
Flinkfuß zu Ennien
Asuka Saitou
Thomas Bentin
Zara Monte
Chefwissenschaftler


Wörter: 751

Im gebührenden Abstand folgte ich meinem Herrn in die Aussichtslounge um dort bei der Besprechung meinen neuen Aufgaben wahrzunehmen.
Ich blieb beim eintreten des Raumes mitten in der Bewegung stehen. Zu meiner Überraschung fand sich an einem der Plätze Zara wieder, die mich ebenso überrascht ansah, wie ich selbst sie.

„Nehmen sie Platz, Lieutenant.“ meinte mein Herr, nachdem er sich schon setzte. Ich setzte mich zwischen dem Chefingenieur und dem Chefwissenschaftler.
„Lt. Raakar wird als dienstältester Offizier der Sicherheit an der Sitzung teilnehmen und die Abteilung führen, bis wir Ersatz bekommen.“ erklärte mein Herr. Er wandte sich danach an mich. „Ich denke, sie kennen alle Anwesenden.“ Es war weniger eine Frage, mehr eine Feststellung.
Es stimmte nicht ganz, der Wissenschaftler war mir weitestgehend unbekannt. Dennoch sagte ich nichts.

Ich sah nachdenklich zu Zara. Das ganze machte das nun ausgesprochen heikel. Wir beide in Führungspositionen – wenn auch bei mir nur temporär. Das konnte ausgesprochen große Interessenskonflikte mit sich bringen.
Sie sah mich nur prüfend an. Ein Lächeln – ich glaubte fast ein verlegenes Lächeln – huschte über ihre Lippen. Ihr Blick wanderte zu Ennien, als dieser anfing zu sprechen.
„Berichten sie, Commander.“ Meinte er zu Herrin Saitou.
Sie erhob sich von ihrem Sitz und wandte sich an einen Monitor, der an der rückwärtigen Wand eingebettet war. „Es gibt nicht viel zu sagen. Wir haben einen Notruf der klingonischen Kolonie wa'maH SaD Duj erhalten.“ Sie sprach den Namen ausgesprochen gut aus. Zumindest glaubte ich das. Ich mochte die Sprache der Klingonen noch nie und hörte sich an, als wolle sich ein capellanischer Bergbär erbrechen und Grunzen zugleich. Zumindest waren sich im Bereich des Körpergeruches diese beiden Wesen ähnlich, was bei beiden die Jagd auf sie vereinfachte.
„Eine Kolonie, die sich bereits in den dünn besiedelten äußeren Sektoren des Betaquadranten befindet.“ Während sie das erzählte war auf dem Monitor zuerst die galaktische Karte zu sehen, die aber schnell auf die Kolonie vergrößerte, bis schließlich zunächst das Sonnensystem und am Ende der Planet zu sehen war.
„Er besitzt keine große strategische Bedeutung, aber eine Wirtschaftliche. Die Kolonie wurde nach der Zerstörung des Mondes Praxis gegründet, um neue Rohstoffe dem Reich zugänglich zu machen.“ erklärte sie.

„Das ist auch der Einzige Grund, warum sich überhaupt jemand dort draußen aufhalten würde.“ warf Bentin ein. „Am Rand der Galaxie befinden sich noch Unmengen an ungenutzten Rohstoffen.“
„Normalerweise liefern sich in diesen Gegenden nur rivalisierende Ferrengie, Gefechte.“ fügte Herrin Saitou hinzu. Dabei tippte sie auf dem Monitor einige Befehle ein. Das Bild zoomte zuerst weg und dann wieder auf einen anderen Planeten hinzu. „Es befinden sich 3 klingonische Schiffe ebenfalls im Anflug zur Kolonie, die auf den Notruf reagiert haben. Allerdings sind die nicht viel näher dran, als wir selbst..“ Der Monitor zeigte nun den angezeigten Startpunkt der drei Schiffe an. Offensichtlich eine kleine Basis des klingonischen Reich.

„Warum fliegen wir dann noch hin?“ fragte der Chefwissenschaftler.
„Das Sternenflottenkommando ist der Ansicht, dass die Beziehungen zu den Klingonen in den letzten Jahren immer wieder angespannt war und es nur nützlich sein konnte, wenn wir sie unterstützen.“
„Pah!“ entkam es mir schließlich, bevor mir bewusst wurde, dass es laut war.
„Lieutenant?“ fragte mich die Herrin sogleich.
Innerlich verfluchte ich mich, dass ich nicht mehr Disziplin aufbrachte. Aber nun musste ich damit leben: „Wir sind Handlanger der Diplomaten.“ brummte ich.
„Richtig, Lieutenant.“ bestätigte mich mein Herr Ennien. „Das ist unser Job.“ Es klang wie ein Tadel.

In einer geschmeidigen Bewegung drehte sich mein Herr wieder in die Richtung des Monitors. Er schien nachzudenken. Dabei zuckten seine Schnurrhaare ein wenig, als er dabei seine Maulwinkel bewegte. Schließlich sah er wieder uns an.
„Wir kommen in etwa 4 Stunden an. Bereiten sie das Schiff so gut wie es geht, auf ein Gefecht vor.“ sprach er zu Bentin und sah danach zu mir und dem Chefwissenschaftler: „Sie beide haben 4 Stunden Zeit, Experten für das Planetensystem der Kolonie zu werden.“
Schließlich sah er zu Zara: „Ich denke, ich brauche nicht zu betonen, dass es Verletzte geben könnte. Bereiten sie sich darauf vor.“
„Nein Sir. Ja Sir.“ war die irritierende Antwort von Zara.
„Wegtreten.“ wurde er allgemeine Befehl erteilt. Alle erhoben sich, doch hörte ich abermals die Stimme des Herrn. „Bis auf sie beide.“
Ich seufzte schon und wollte mich umdrehen, in der Annahme, dass er mich und Zara meinte. Doch als ich mich umdrehte, bemerkte ich, dass der Herrin Saitou und Bentin ansprach.
„Gibt es noch etwas?“ fragte der Kommandant.
„Nein, Sir.“ antwortete ich und ging hinaus, wo mich Zara bereits erwartete…..
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