Mlog 03 - MCPO Zara Monte - Medi - 12101.0040

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Beitragvon Zara Monte » Do 23. Dez 2010, 23:25

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Personen: Tiru Rakaar, Flinkfuß, Irgendjemand [wer mag darf], Korogh, Korr...
Wörter:1.133



Ich saß noch immer da und wusste nicht recht was ich hier tat. Seltsam, war es zu den großen zu gehören. Dennoch sollte ich mich nun dazu bewegen zu zuhören und dem ganzen hier zu folgen. Es fiel mir etwas schwer, vor allem in Anbetracht dessen dass es das erste Mal in dieser Position war und Tiru auch hier war. Es war schwer zu folgen doch dann als Asuka etwas aussprach stockte ich und schluckte schwer.
„Wa'maH SaD Duj“ ich atmete tief durch und zwang mich dazu nicht laut wieder aus zu atmen. Was in Anbetracht der Tatsache dass ich von dieser Kolonie wusste und das ich sie recht gut kannte nicht ganz so einfach war wie ich es mir gewünscht hatte. Kurz ließ ich meinen Blick schweifen, niemand hatte es erachtet, das war gut. Erinnerungen an die Zeit dort kamen hoch und vor allem kamen Erinnerungen an Korogh hoch. Noch immer war es so dass es besser war wenn ich ihm nicht begegne. Aber sollte es wirklich um diese Kolonie gehen würde ich darum nicht herum kommen. Denn ich wusste ebenso das der Hohe Rat ihn mitschicken würde, wäre sein Schiff in der Nähe. Und nicht nur das es Korogh sein würde, der Wahrscheinlichkeit nach würde Korrr ebenfalls auf seinem Schiff sein. Mir wurde übel und irgendwie war ich in Gedanken wo anders als man mich ansprach. Weshalb ich auf eine Selbstverständlichkeit erst einmal mit nein antwortete. Das war peinlich, aber ich hatte heute schon einmal eine peinliche Begegnung also würde sich das den Tag noch weiter durch ziehen.

4Stunden… ich könnte mich nicht mal auf eine Begegnung mit ihm vorbereiten hätte ich 2 Jahre Zeit… ein leises seufzten kam über meine Lippen. Ich musste unverzüglich mit Tiru reden, wenn er und Korogh auf einander trafen würde das böses Blut geben. Denn wenn Korogh mitbekam das ich seinen Erben in mir trug hätte ich ein mehr als großes Problem. Allerdings hoffte ich in Anbetracht der Tatsache das ein wichtiger Knotenpunkt der Klingonen nun um Hilfe bat, dass er die Suche nach mir aufgegeben hatte. Was allerdings praktisch war, das ich Tiru ein paar Informationen geben konnte. Es war schon seltsam das diese Kolonie Probleme hatte, vor allem da die Sicherheitsvorkehrungen sehr hoch angelegt waren. In den eisten fällen kam man nicht weit, wenn man schon nur verdächtig ausgesehen hatte, statt dann an seinen Zielpunkt zu kommen durfte man sich erst einmal erklären. Im Klingonischenreich war es ein wichtiger Punkt da man dort Rohstoffe gewann und von dort aus ebenso die Wirtschaft von Qon´nos ankurbelte.
Ich schluckte mehrfach schwer und hoffe dass diese Sitzung sehr bald ein Ende fand. Als Enien diese Sitzung auflöse war ich froh und stand vor allen anderen bereits auf. Ich hatte mich dazu entschlossen gleich im Anschluss mi Tiru zu reden, es war wichtig. Nicht nur das wir nun gemeinsam in einem Führungsstab arbeiteten, auch das er wusste was genau abgelaufen war zwischen mir und Korogh. Ebenso konnte ich ihm vielleicht etwas helfen. Gleichzeitig machte ich mir aber bereits Gedanken was ich der Krankenstationscrew sagen würde. Es war wichtig dass wir uns auf alles gefasst machten. Allerdings musste ich ihnen auch verschärft eintrichtern, das Klingonen nicht ganz so auf die Medizin abfuhren wie manch andere Rassen.
Was für uns als Mediziner bedeute das wir zu zusehen hatte gute Überzeugungsarbeit zu leisten. Oder aber zu sehen das man ebenso handelte wie es die Klingonen taten. Auch wenn mir das gar nicht behagte, aber wir würden sicher auch so schwer verletzte bekommen, das sie auch wenn wir alles Mögliche anwendeten zwar überleben. Allerdings war dabei eher unsere Aufgabe zusehen das wir die am Rande des Tode stehenden soweit behandelten das sie schmerzfrei in das Stovok ´kor eintreten konnten. Das war etwas was ich damals sehr schnell gelernt hatte, konnte man einen verletzten Klingonen nicht behandeln so wurde der Hoherat um Rat gebeten und zu meist wurden diese Klingonen nur noch auf ihrem letzten Weg begleitet. Den Weg eines Kriegers der Ehrenhaft im Kampf um Leben und Tod starb. Doch das sollte mich später weiter beschäftigen.

=^= Auf dem Gang=^=

Ich war nervös, was mich dazu brachte hin und her zu rennen. Nervös und Finger kauend rannte ich auf und ab, es fühlte sich an wie eine Ewigkeit bis Tiru aus der Tür trat. Allerdings bleib ich schlagartig stehen, ließ die Hand sinken und zog ihn in eine Ecke des Ganges in der wir ungestört sein konnte, bis jemand vorbei kommen würde und die Idee haben würde in die kleine Einbuchtung zu sehen.
„Tiru… wir müssen dringend reden.“ Ich flüstere, er sah mich etwas fragend an. Auch ein Hauch von Überraschung war darin zu sehen. Aber keineswegs ließ ich ihn zu einer Antwort kommen, sondern zeigte ihm er solle erst einmal schweigen.
„ich habe dir doch damals von Korogh erzählt...“ wobei das nur eine sporadische Frage war. Er sah mich weiter interessiert an und nahm eine Position ein die deutlich zeige dass er gespannt war was nun kommt.
„Pass auf, das was ich dir jetzt sage ist wichtig. Wichtig für diese Mission genauso wie für unsere Beziehung. Egal was er sagt und egal ob wir ihn treffen oder nicht. Ich fürchte jemand der auf diesen Drei schiffen ist wird mich kennen.“ ich atmete tief durch und sah ihn dann direkt und mit festem Blick an.

„Korogh ist aus dem Hause Ketagh… ich bin es ebenso. Es wird also dazu kommen sollte ich auf jemanden Treffen der mich kennt, das verlangt wird das ich an ihrer Seite Kämpfe. Das verlangt leider jedes Haus. Ich muss weiterhin aufrichtig sein und den Pflichten eines Mitgliedes eines Hauses nachkommen. Es wird auch egal sein ob ich schwanger bin oder nicht.“
Nun seufzte ich leise aber sah ihn weiter an, das war auch etwas was mir durch den Kopf ging. Wie sollte ich die Interessen der Flotte, der Familie und des Hauses dem ich noch immer angehörte gerecht werden.

„Egal was dir irgendwer von diesen Klingonen erzählt. Ich stehe zu dir zu unserem Kind und habe nicht vor zurück zu gehen. Ich hoffe dass sie davon absehen irgendetwas in dieser Richtung zu tun. Es wäre nicht das was das Ziel sein sollte. Denn dieser planet ist äußerst wichtig. Darum bleibt meine Hoffnung dass ich für Korogh oder seine Crewmitglieder die mich noch kennen eine Nebensache bleiben werde.“ Das war aber nicht alles was ich Tiru zu sagen hatte. Denn immerhin war er nun der einzige der davon wusste.

„Ich bitte dich das niemandem hier zu sagen auch nicht Enien… denn selbst er weiß davon nichts. Er kann lediglich in der Akte nachlesen das ich bereits mit Klingonen zu tun hatte, alles andere habe ich soweit es mir möglich war verschwiegen.
Als Tiru etwas erwidern wollte ging auch schon jemand an uns vorbei und sah uns an.
Bild
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