HYP - Mínervudóttir M1 - Freyadottir M2 - 12112.1835

CO: Patrick O'Hara - XO: Hoshi Sato - DXO: Thomas W. Bentin

Moderatoren: John Connor, Thomas W. Bentin, Operationsstab

HYP - Mínervudóttir M1 - Freyadottir M2 - 12112.1835

Beitragvon Quork » Di 4. Jan 2011, 17:21

Lieutenant Jóhanna Sephara Mínervudóttir
Charmissilog: 1
Missilog: 2

Petty Officer First Class Solvejg Sunniva Freyadottir
Charlog: 3
Missilog: 2
Schreiberlog auf der Unit: 26
Schreiberlog: 72

Woerter Hoshi: 747
Woerter Quork: 539
Betroffen:
PC: Bakter, Saitou
NPC:
Genannt/Indirekt:
PC:
NPC:


=/\= Vor und im Büro des XOs =/\=

Endlich war ich wieder hier und wusste ganz genau, dass ich für immer hier bleiben wollte, wenn nichts Besonderes passieren würde. Ich ging in das Büro und hatte das PADD, welches ich Asuka übergeben sollte vor dem Gesicht. Zu gerne wollte ich meine alte Freundin überraschen und es gelang mir. Asuka sah nicht gut aus, aber ich würde schon noch raus finden, was los war. Es war schon ungewöhnlich, aber sie schickte mich alleine runter in die Wissenschaft, aber sie war eine viel beschäftigte Frau.

=/\= Wissenschaft =/\=

Mein Weg führte mich zu dem Chefwissenschaftler, aber der war nicht da, sodass ich von jemanden angesprochen wurde.
„Hallo kann ich helfen?“, wurde ich gefragt.
„Ja, nein. Der Chef ist ja nicht da. Ich wollte zu ihm und mich vorstellen.“, meinte ich.
„Der ist zu einer Besprechung. Mein Name ist Petty Officer Freyadottir.”, meinte sie.
„Þakka þér. Mitt nafn er Jóhanna Sephara Mínervudóttir.”, antwortete ich ihr in Isländisch und hoffte, dass sie es auch verstand.

„Helvete!“, rutschte mir überrascht raus
„Unnskyld... Jeg er... overrasket. Jeg har ikke hørt et skandinavisk språk i mangelige år...“
„Jeg er norsk, men jeg kan forstår Du, før jeg er et linguisten.“, erklärte ich ihr auf Norwegisch, dass ich überrascht bin, weil ich seit Jahren keine skandinavische Sprache gehört hatte, und dass ich zwar Norwegerin bin, als Linguistin sie aber verstehe.
„Jeg heter Solvejg. Solvejg Sunniva Freyadottir. Jeg er vice-sjefen. Hva kan jeg hjelper Du?" fragte ich sie schließlich, wie ich helfen kann.

Ich lächelte und schaute sie an. Noch eine aus dem hohen Norden der Erde. Leise musste ich mir eingestehen, dass ich nicht ganz das war, was es schien.
"Ich suche den hohen Herren der Wissenschaft. Aber der scheint nicht da zu sein. Der erste Offizier hat mich nach hier geschickt, dass ich mich melde.", meinte ich.
"Aber das er nicht da ist, muss ich wohl warten. Aber das bin ich gewohnt." fügte ich noch an.
Es war auf jedem Schiff das gleiche, wenn man sich melden sollte, war nie einer da. Warum sollte es heute anders sein, als die hunderte Male vorher.

"Ich könnte Dir... ähm... Ihnen einen Spaziergang durch die Wissenschaft anbieten. Ich bin selbst erst paar Stunden hier, wir fragen uns einfach durch. Bakter hat mich zu seinem Vize gemacht, um die Kompetenzabdeckung in der Abteilungsführung zu verbessern. Er ist mehr Naturwissenschaftler. Nun, dann gehn wir mal" gab ich einen Redeschwall von mir. "Übrigens, ich bitte um Verzeihung, falls ich mal in das Du abrutsche, das krieg ich immer durcheinander. Wie sollen wir uns ansprechen? Sie sind ranghöher, ich vorgesetzt...?" fragte ich sie, in der Hoffnung auf ein Angebot zu Duzen.

"Danke. Aber eigentlich kenne ich die Wissenschaft schon. Ich war vor einiger Zeit schon hier, wurde aber nach 2 Tagen wieder abberufen. Aber trotzdem wäre ich froh über eine Führung. Das ist mir völlig gleich. Da ich früher Springerin war, also immer dort eingesetzt war, wo man mich brauchte, kam alles kreuz und quer. Aber es kann ruhig das du benutzt werden.", sagte ich.
"Das ist gut. Wo warst du vorher?", fragte mich Solvejg neugierig.
"Auf der Starbase 98 Resolution und davor halt für zwei Tage hier. Bin also immer unterwegs gewesen. Meist mit dem familieneigenen VIP-Shuttle.", lächelte ich sie an.
"VIP-Shuttle?", fragte sie.
"So nennen wir das Schiff, welches mein Bruder kommandiert und einige Freunde sagen es mittlerweile auch schon. Meist, wenn ich wieder woanders hin musste, war er mit seinem Schiff in der Nähe und hat mich eingefangen."
"Nicht schlecht. Aber so bekommt man auch immer seinen Ruf weg. Kenne ich auch bisschen, mochte ich aber nicht ... Wie hat Dir das System gefallen?", meinte sie mit einem Lächeln.
"Naja, das hat man schnell raus. Schlimm wird es erst dann, wenn man dem Captain sagen muss wo was ist."
"Ist dir das schon mal passiert? Und wie lange bleibst du diesmal?"
"Ja ist mir schon mal passiert. Und diesmal bleibe ich hoffentlich für immer. Ich hatte bei dem Hauptquartier auf eine dauerhafte Versetzung gebeten. Werde ja auch nicht jünger und ich suche neue Herausforderungen."

Irgendwie bewirkte die attraktive Frau eine Verhaltensänderung, so eine Labertasche war ich seit langem nicht mehr gewesen... Jedenfalls würde es mit ihr eher nicht langweilig werden. "Hva er din fagområde?" fragte ich sie nach ihrem Fachgebiet, während ich mal wieder an meinem Triskelring rumspielte.

"Mein Fachgebiet sind alte Kulturen und alte irdische Sprachen.", erwiderte ich und fuhr fort: "Und deine?"

"Ich bin allgemeine Linguistin. Also Fachkollegin" lächelte ich sie an.
Offensichtlich weilte mein Blick etwas länger auf ihrem Gesicht, denn sie errötete und strich sich eine blonde Strähne aus eben jenem - und entblösste dunkle Flecken, die sich den Haaransatz entlang zur Schläfe und weiter über den Hals unter den Kragen ziehen.
Hva se de flekker lengre nede ut? blitzte in meinem Bewusstsein die Frage auf, wie die Flecken weitergehen auf ihrem Körper, und ich musste grinsen.
"Warum grinst Du so?" fragte die Schwarzäugige noch mehr errötend schüchtern. "Och... Nur so" erwiderte ich verlegen und lenkte schnell ab. "Trill und Betazoidin?" fragte ich.

"Beides.", antwortete ich. "Aber noch mehr in mir.", lächelte ich sie schüchtern an, was mir fremd vor kam.
"Was denn noch?", fragte Solvejg.
"Der Rest ist menschlicher Abstammung. Mein Vater ist Isländer und das schon seitdem Island besiedelt worden war und meine Mutter ist ein Mischling. Sie ist die zweite Frau von meinem Vater. Meine Brüder sind nur Halbgeschwister, aber das ist mir egal.", meinte ich.

"Bunt durchgemischt also, perfekt für eine Linguistin" lächelte ich sie wieder an. "Aber sag mal, warum Erdlinguistin? Eine seltene Spezialisierung bei fahrendem Personal. Und nein, Du brauchst von mir den alten Witz über den Erdlinguisten und den Klingonen nicht befürchten" lachte ich sie freundlich an.

"Nein, nicht nur. Ich habe mich auf irdische Sprachen spezialisiert, aber ich spreche auch noch Trill und Betazoid. Und zurzeit arbeite ich mich in die Kultur und Sprache der Sternenwanderer rein.
Aber das kostet viel Zeit und arbeit, die ich auf den Passagen zwischen zwei Aufträgen eigentlich hätte."

Ich musste wieder grinsen. Das kannte ich nur zu gut... Lernen unterwegs, das war etwas, das ich nie schaffte. Die Reise war einfach immer spannend. Im Gegensatz zu vielen fand ich den Ausblick aus dem Fenster nie eintoenig oder leer. Und so sass ich immer am naechstbesten Bullauge und blickte raus, und als es dann Zeit wurde fuer Essen, Schlafen oder Umsteigen, merkte ich erschrocken, dass ich noch keine einzige Zeile auf dem PADD gelesen hatte.
„Tja, das 'eigentlich' ist das Zauberwort, ich kenne das auch...“ erwiderte ich ihr, als wir an einem Raum ankamen, der eine gruene Zierleiste auf der Tuer aufwies. Ein besonderes System auf diesem Schiff, das wohl experimentell eingefuehrt wurde, um die Orientierung auf der doch ziemlich grossen Einheit zu erleichtern. Gruene Streifen fuer die Wissenschaft, blaue fuer die Medizin, gelbe fuer die Sicherheit und orangene fuer die Technik. Also an die Kragenfarben angelehnt, aber nicht mit der Zweideutigkeit eben jener belastet.
„Nun, dann wollen wir mal schauen, was das ist?“ fragte ich die neben mir stehende Kollegin.

„Also wenn es mich nicht ganz täuscht, war letztes Mal hier das Projekt für verbesserte Sensoren oder so was. Aber man kennt es doch, dass ständig alles seinen Raum wechselt. Wir Wissenschaftler müssen immer Platz machen, wenn die anderen Platz brauchen. Da beneide ich irgendwie die Techniker oder Mediziner, die wenn sie Platz brauchten, den auch bekommen. Aber auch auf diesem Schiff sind zum Glück Grenzen gesetzt. So groß ist es ja nicht. Wenn ich mir die Galaxy oder Sovereign-Klasse anschaue, die als fliegende Städte durch das All flitzen.“, meine Gedanken schweiften etwas ab, als ich an die Sovereign und an die Vesta-Klasse dachte. Doch meine Gedanken blieben nicht lange dort, denn meine Augen fixierten Solvejg wieder.
Quork
 
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