Mlog 04 - MCPO Zara Monte - Medi - 12115.1906

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Beitragvon Zara Monte » Fr 7. Jan 2011, 18:10

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Personen: Tiru Rakaar, Flinkfuß, Beckter (erwähnt),Asuka (erwähnt) Korogh,
Wörter:1.246

Wir wurden gestört, es war der falsche Zeitpunkt. Nun würde ich nicht mehr erfahren was Tiru darüber dachte, geschweige denn wie er mich verstanden hatte. Ich wollte meine Fähigkeiten nicht nutzen um ihn zu lesen. Es wäre gemein und hinterhältig gewesen. Deswegen versuchte ich einfach in seinen Auge, seinem verhalten und seinem Blick etwas zu erkennen. Aber ich fand nichts, das mir einen Anhalt gab. Lediglich ein Unbehagen bemerkte ich. Es war sicher seltsam für ihn das zu wissen, aber lieber war es mir so als das irgendwer ihn darauf ansprach. Tiru sah mich nur kurz an und verschwand dann mit dem Cheffwissenschaftler. Beiden sah ich noch hinter her und blieb eine Weile auf dem Flur stehen. Ein seltsames Gefühl des Unbehagens kam in mir auf, was mich dazu brachte meinen Bauch zu streicheln. Leise seufzte ich und lehnte mich an die Wand. Einige Dinge gingen mir durch den Kopf, vor allem aber wie es sin würde, wenn Tiru auf den traf der mich zurück haben wollte.
„Dein Dad ist ganz schön verwirrend, kleiner Zwerg“ murmelte ich vor mich her, während ich weiter mit der Hand über den kleinen Bauch fuhr.
„Hoffentlich macht er sich keine Sorgen und nicht zu viele Gedanken“ leise flüsterte ich, mein Blick auf die Hand gerichtet.
Ich muss einige Minuten regungslos so dort gestanden haben, denn als ich auf sah, blickte ich in das Gesicht von Lanya, die mich musterte und irgendwie besorgt wirkte.
„Wie lange stehst du schon da?“ ich ließ die Hand b von meinem kleinen Bauch und ging auf sie zu.
„Eine Weile, lange genug um zu wissen das du entweder Schwanger oder verrückt bist…“ sie grinste mich schnippisch an. So war sie, frech und irgendwie konnte ich sie nicht leiden, dennoch duzten wir uns und vor allem trafen wir uns ab und an um zu reden. Warum ich das tat war mir unbegreiflich, aber es war abwechslungsreich.
„Wenn du es wissen willst. Ich bin schwanger… aber schön das es dir nun auch mal aufgefallen ist. Sonst hast du ja nur Augen für Kerle und deren Hintern.“ Warf ich ihr zurück und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Wusstest du das der CMO abgereist ist? Und das sie eine Nachfolge ernannt haben?“ ich sah sie an und wartete auf eine Reaktion. Sie Winkte nur ab und lachte dann.
„Na das ist dir aber früh aufgefallen. Wohl nur noch Augen für den Großen Leutnant mit den wirklich gut aussehenden langen Haaren was?“ sie grinste mich dieses mal hämisch an.
„Und wenn schon… Ich wüsste nicht was dich das angeht.“
„Och es Kusieren so einige Gerüchte… zum Beispiel das du dich bei Enien ziemlich gut gestellt hast, mit deinen reizen. Oder das man dich nur zur Nachfolge ernennt weil du so eine gute Beziehung zu den Großen Offizieren hast.“
„Pff…“ ich sah sie an und ging an ihr vorbei.
„Ist doch nicht deines oder das Problem der anderen!“
„Ach ja? Und was wirst du tun wenn dein feiner Heer Freund, erfährt das du und dieser Klingone vermählt waren es aber nie zu einer Trauung gebracht habt? Oder Wenn er erfährt was du alles auf dem Kerbholz hast?“ ich stockte und wendete mich sofort wieder um.
„Lanya Schardel Das geht dich gar nichts an!“erwiderte ich im scharfen Ton. „Desweiteren sind diese Dinge nicht das was der Wahrheit entspricht. Also halt endlich deinen Mund und geh an die Arbeit. Die Krankenstation muss vorberietet werden und ich verlange auch von dir das du dich bestens mit der Anatomie und den Gepflogenheiten der Klingonen auskennst“ Ich sah ihr dabei in die Augen damit sie verstand da sie sich in diese Sache nicht einzumischen hatten. Schon gar nicht jetzt und auch nicht in einigen Wochen, Monaten oder Jahren. Es war meine Sache was ich und wem ich etwas von meiner Vergangenheit bei den Klingonen oder wo anders erzählte.

Ich schnaubte einmal etwas sauer vor mich her und ging dann zum Turbolift. Lanya ließ ich mit sich alleine auf dem Flur stehen. „So eine Zicke…“ hörte ich sie noch fluchen als ich bereits in den Turbolift stieg und die Türen sich leise zischend schlossen.

=^= Krankenstation =^=

Angekommen an meiner Arbeitsstelle sah ich mich um, es war nicht zu übersehen das bereits alle fieberhaft daran arbeiteten die Krankenstation herzurichten und sich zu Informieren. Das war also nun mein Reich, das ich unter meiner Hand haben sollte. Eine ganze Krankenstation. Ob sich da viel ändern würde zu dem was ich bisher gemacht hatte? Sicherlich, es gab mehr Schreibarbeit und mehr Lesearbeit. Aber ich würde mir erlauben auch meine arbeiten mit und am Patienten weiter führen zu können. Immerhin fand ich das wichtig und die Akten die ich zu lesen bekam, sollten für mich nicht nur einfach eine Platzwunde, eine Plasmaverbrennung oder etwas derart sein, nein sie sollten immer noch Humanoide und Individuen bleiben. Das war schon damals ein großer Bestandteil, dessen was ich bisher gelernt und Studiert hatte.
Mein weiterer Weg führte mich zu meinem neuen Büro. Zu meinem ersten eigenen Büro. Sonst musste man sich immer einen Platz suchen an dem man seine Ruhe hatte und nun hatte ich mein eigenes Büro auf der Krankenstation. Hierher konnte ich mich zurückziehen oder aber ich konnte es links liegen lassen. Der Raum war nicht gerade einladend, aber wie sollte er auch. Mein Vorgänger hatte alles ausgeräumt und nun starrten mich die Kahlen Grauen Sternenflottenstandart wände an.
Grauenvoll diese Leere, die sich in dem Raum breit gemacht hatte. WEenn man vorher diesen Raum betrat war er einladend gestaltet, nun aber war er eisig und einfach nicht einladent. Ich entschloss mich das nun zu ändern. Eine große Zimmerpflanze, ein bequemer Stuhl, Ein paar Bilder und solche Dinge sollten ihren Platz hier finden. Ebenso sollte eine Ecke bereit gemacht sein für den Kleinen. Denn nach der Geburt, so hatte sie es beschlossen würde sie die ersten Monate hier mehr zeit verbringen als auf der Krankenstation selber und den kleinen mit herbringen. Immerhin konnte er dann auf einer Decke liegen oder aber in einem kleinen Bett was man einfach schieben konnte, hier schlafen, während sie ihre Arbeit weiter machte. Auch darüber hatte sie Tiru nicht informiert bisher, aber Enien auch nicht. Also würde sie das einfach machen, vielleicht konnte ja auch besser Askua ihm erklären warum sie das wollte. Sie hatte sicherlich Verständnis für ihre bitte oder ihr handeln. Jetzt aber war etwas anderes wichtig. Das Ambiente herzurichten im Büro und dann zu schauen was sie aktuelles herausfand über die Kolonie.

Sie kannte diese Kolonie zwar bestens und wusste was dort gemacht wurde, allerdings hatte auch sie die letzte Zeit nicht unbedingt damit verbracht die Föderation News zu lesen. Also würde das meine Aufgabe die nächsten Stunden sein bis zur Ankunft. Oder sollte ich mich lieber verstecken vor dem was ich befürchtete und in meinem Büro verschanzen? Was wenn wirklich Korogh auf einmal vor mir stehen würde. Würde ich ihm Antworten geben können? Ihm klar und deutlich sagen können das ich nicht an seiner Seite Kämpfen werde sondern an derer Tiru´s und des Schiffes? Ich ließ mich auf den Stuhl fallen. Nun war es soweit, die Gedanken die ich erfolgreich vor mich herschob, kamen wieder. Und immer mehr machte ich mir Sorgen darum das ich genau das nicht tat. Aber ich musste doch wissen zu wem ich stand und vor einiger Zeit auf dem Flur genau vor Tiru stehend wusste ich das doch auch noch. Seufzend ließ ich den Kopf auf meine verschränkt auf dem tischliegenden Arme fallen und schloss die Augen.
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Diplomatie ist ein Schachspiel, bei dem die Völker matt gesetzt werden. (Karl Kraus)

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Zara Monte
 
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