BRI - Log 10 - Lt.j.G. Penvera - CTO - 12084.1993

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Beitragvon Godo » Di 7. Dez 2010, 18:56

Personen:
Bild Thalin (erwähnt)
Bild Susanne Jones (erwähnt)
Bild Alexis Grant
Bild Cassanna Deeuard

Wörter: 842

~=A=~ USS Britannia ~=A=~ Deck 16 ~=A=~ Büro des Chefingenieurs ~=A=~

„Also liegt es an den Trägheitsdämpfern und nicht am EPS-System wie vorher bedacht?“,fragte ich die Chefmedizinerin des Schiffes.
„Genau, kannst du das bestätigen?“, fragte sie mich und ich rief auf meinem HUD-System die Daten der Britannia auf.
„Ja, kann ich. Ich kümmere mich darum, dass so etwas nicht mehr vorkommt. Die Systeme laufen komplett Asynchron, dass ist wirklich seltsam“, sagte ich zu ihr.
„Wunderbar, danke dir“, sagte sie lächelnd.
„Das ist mein Job, ich melde mich bei dir, falls ich das Problem nicht in den nächsten Stunde beheben kann“, sagte ich zu ihr und sie nickte mir zu.

Wir beendeten die interne Kommverbindung und der Bildschirm des Tischlaptops wurde kurz mit dem Symbol der Föderation erhellt bevor, das auch verschwand und ein reiner schwarzer Bildschirm hinterließ. Susanne hatte ich mit Thalin mitgeschickt. Sie sollte sich mit Thalin zusammen um den Saboteur oder die Saboteure kümmern, ich dagegen würde mich nun mit den Trägheitsdämpfern beschäftigen müssen. Allerdings ließ sich dies nur vom Maschinenraum aus erledigen. Da konnte man ja der neuen gleich wieder etwas bei bringen, ich sollte sie vielleicht wirklich zu meinem persönlichen Schützling machen, und dennoch sollte ich andere auch fördern, ach das war wirklich herrlich, wenn man so ein hohes Tier war. Dabei wollte ich eigentlich nie so hoch aufsteigen, na ändern konnte ich es ja wohl kaum. Ich erhob mich aus meinem Stuhl und ging in langsam in den Maschinenraum. Ich hatte mein HUD-System wieder deaktiviert, denn eigentlich brauchte ich es nicht, wenn ich an Bord der Britannia war, wobei ich vielleicht doch auch mal das Besser ausstatten konnte. Vielleicht ergab sich ja etwas in der nächsten Zeit. Die Möglichkeiten hatten wir definitiv dazu und mit der neuen Energieversorgung würde sich noch sehr viel mehr ergeben.

„Crewman Grant?“, tippte ich der jungen Frau auf die Schulter, welche auf gerade ihre Schicht beginnen musste.
„Ja, Sir?“, sagte sie und klang dabei etwas nervös.
„Sie werden heute mit mir arbeiten“, sagte ich zu ihr deutete auf zwei Konsolen etwas weiter hinten im Maschinenraum, „Folgen sie mir, wir haben viel zu tun.“
„Aye, Sir“, sagte sie zu mir und folgte mir zu den zwei Konsolen.

Ich tippte auf der Konsole kurz rum und lies die junge Frau auf das Ergebnis schauen, damit sie verstand was wir heute vor hatten.

„Wir kümmern uns heute also um die Trägheitsdämpfern?“, fragte sie nach und nickte.
„Ganz genau, Miss Grant. Schauen sie sich die Verschiedenen Trägheitsdämpfer mal genauer an“, sagte ich zu ihr.

Sie überlegte kurz und schaute sich die Daten auf der Konsole noch einmal genauer an.

„Sie laufen nicht Synchron und arbeiten gegeneinander“, sagte sie und ich nickte, auch wenn sie es vielleicht nicht sah.
„Ganz genau und wir haben jetzt die Aufgabe eine Lösung dazu zu finden“, sagte ich zu ihr und stellte ihr auch gleich noch einmal eine Frage, „Miss Grant haben sie denn vielleicht eine Idee?“

Ich setzte mich auf einen der Stühle und wartete auf die Antwort der jungen Menschenfrau. Ach wie sehr ich doch die Tiefen und die Freiheit meiner Welt vermisste, doch wirklich willkommen war ich da auch nie. Deswegen bin ich ja zur Sternenflotte gegangen und reiste nun durch die weiten des Weltraums.
Wie es wohl meinen Eltern ging?
Die hatte ich nun seit einigen Jahren nicht mehr gesehen und irgendwie vermisste ich sie auch, aber nicht nur sie sondern auch meine restlichen Brüdern und Schwestern und meine Schulfreunde. Sie wollten ja alle auf dem Planeten bleiben und sich nur um unser Volk kümmern. So viel ich wusste, waren einige in die Forschung gegangen, doch mehr kam nicht. Niemand wollte mit mir noch Reden oder sonst irgendwie Kontakt halten. Für sie hatte ich mich selbst Entehrt und mein Volk verraten, doch eigentlich diente ich damit meinem Volk nur, denn ich beschützte es. Aber das war wohl Falsch, wie alles was ich tat. Innerlich seufzte ich und konzentrierte mich wieder auf das aktuelle Problem vor mir.

„Mhm...“, sagte sie und schien kräftig zu Grübeln.

Das war gut, denn sie setzte sich mit dem Problem wirklich aus einander und überlegte. Mittlerweile hatte sie Platz genommen und studierte intensiv das Problem und rief dabei auf einem zweiten Bildschirm mit zugehöriger Konsole Daten über Trägheitsdämpfer ab. Das war wirklich beeindruckend und interessant zu gleich.

„Mhm, wir müssen im Grunde die Trägheitsdämpfer Neustarten und vermutlich auch das Programm im Computer für die Trägheitsdämpfer neu schreiben“, sagte sie und bleib dabei konzentriert.
„Gut, wirklich gut“, lobte ich sie, „Womit würdest du jetzt Anfangen?“
„Mit dem Programm“, kam es aus ihr raus und ich musste schmunzeln.

Sie war wirklich gut und würde bestimmt auch ziemlich weit kommen, wenn sie so weiter macht.

„Sehr gut, dann wollen wir mal an die Arbeit gehen“, sagte ich zu ihr und ballte einige Male meine Hände zu Fäuste um die Muskeln zu entspannen.

Wir hatten wirklich viel Arbeit da vor uns und nur sehr wenig Zeit...
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FleetCaptain Godo Lessman
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