LtCmdr Deeuard (07) & Cr Karen (11) ° CMO/MED ° 12086.2171

CO: Thorn P'Thall - XO: Ghjea Lii

Moderatoren: John Connor, Operationsstab

LtCmdr Deeuard (07) & Cr Karen (11) ° CMO/MED ° 12086.2171

Beitragvon Ghjea Lii » Do 9. Dez 2010, 20:44

LtCmdr Deeuard (07) & Cr Karen (11) ° CMO/MED ° 12086.2171


Personen:
direkt: -
indirekt: Cholain Amh

NPCs:
direkt: -
indirekt: "Greg"

Wörter Elis: 750
Wörter Cassanna: 600


~~°^°~~ BRI, Deck 7 – CMO-Büro ~~°^°~~

„Können sie mir bitte erklären warum sie es für nötig hielten mich aus meinem ersten geruhsamen Schlaf seit Tagen zu wecken?“
Ich konnte mir nichtmal erklären warum, aber irgendwie erschien mir meine Cheffin ungehalten. Ob es an ihrer roten Hautfarbe lag die eindeutig etwas über in den Kopf schießendes Blut verriet, oder doch die sanft steigende Intensität ihrer Stimme? Ja, ich hatte ihre quasi subtilen Signale bemerkt. Musste wohl weibliche Intuition sein. Oder meine weitreichende Menschenkenntnis. Niemand sonst hätte sicherlich ihren steigenden Zorn bemerkt.
Es war ja schließlich nicht so, als ob mich Commander Deeuard anbrüllen würde.
Nein, ich fühlte mich nur so. Und ehrlich gesagt war ich neidisch auf diese Fähigkeit meiner Vorgesetzten. Jemanden zur Schnecke machen ohne ihn anzuschreien. Klassisch.
„Ich konnte die Substanz, die man Ensign Ahn eingespritzt hat, analysieren und ihren Effekt und Zweck zielorientiert eingrenzen.“
Ich machte eine Kunstpause.
„Das Ergebnis macht keinen Mut.“
Deeuard wies mich mit einer Handbewegung an, weiterzureden und damit indirekt mich vorerst nicht mit einem stumpfen Bath’leth zu köpfen. Wie gesagt: Vorerst!
„Nach intensiver Auseinandersetzung mit der … Ähm … Datenbank …“ Ich wusste zwar, dass meine Interaktion mit dem MHN, will heißen Greg, nicht zu verheimlichen war, aber ich musste ja nicht jedem gleich auf die Nase binden, dass ich mit dem holographischen Arzt des Schiffes fraternisierte. Das konnte bestenfalls zu gar nichts führen, war es also nicht wert.
Oh, ich schweifte schon wieder ab.
„Ja, der Datenbank, konnte ich rekonstruieren, dass die Substanz eine umfassende halluzinogene, kommunikationsfördernde und gedächtnismanipulierende Wirkung hat und deshalb wohl ausgezeichnet und primär als Wahrheitsdroge eingesetzt werden kann und, mit hoher Wahrscheinlichkeit, auch eingesetzt worden ist.“
Ich gab ihr das PADD mit meinem Daten, damit sie alles überprüfen konnte was Greg und ich herausgefunden hatten. Sollten wir Recht behalten, war der Schaden nicht abzusehen.

Ich massierte mir die Nasenwurzel. Zum einen, weil ich die Crewman nicht unbedingt härter angehen wollte als nötig, zum anderen weil ich keine Kopfschmerzen bekommen wollte. Ich war nicht unbedingt als jeamnd bekannt,d er schnell wütend wurde, aber ich ahsste es nun mal geweckt zu werden. Ich hatte drei Kinder großgezogen, ich hatte genug fünfmal-Nachts-geweckt-werden erlebt. Davon abgesehen, dass in letzter Zeit Schlaf ein Fremdwort war. Zumindest für Leute wie mich, die ihre eigenen Ratschläge nicht beherzigten.
Und die sich zuviel Sorgen um alle anderen und alles andere machten.
"Mhm.", brachte ich vorerst einmal heraus ehe ich das PADD durchging und meine gewölbte Stirn sich sicher noch weiter runzelte. Ja, sie hatte Recht. Wie sollte ich daran auch zweifeln, die junge Frau hatte ihre Fähigkeiten ja schon mehrfach bewiesen. Ein ums andere Mal fühlte ich mich nicht ausgeschlafen genug. Und das nicht nur, weil ich unsanft geweckt wurde.
"Na wunderbar.", murmelte ich mit leichtem Sarkasmus, seufzte dann und legte das PADD zur Seite. Dann seufzte ich. "Und die Erinnerungen wurden wohl auch gleichzeitig gelöscht.", stellte ich fest, nickte dann überlegend, "Was meinen Sie, besteht die Möglichkeit, dass Sie sich mit der richtigen medikamentösen behandlung oder eienr Hypnose wieder erinnern kann? Das würde uns eine heißere Spur geben als die Vermutungen die wir bisher haben."
Irgendwo auf diesem Schiff geisterte ein Phantom umher, dessen Schaten uns alle beschäftigte. Und Hypnose zur Wahrheitsfindung mochte vielleicht vielen eingefleischten Medizinern seltsam vorkommen, aber ich war nicht nur Counselor sondern sie hatte auch bei mir schon früher Wirkung gezeigt.
Im Moment war ich allerdings auch unausgeschlafen und unaufmerksam. Und relativ leicht reizbar. Was untypisch für mich war, mich selbst also umso empfindlicher traf. Nunmehr sog ich Luft ein.
"Vielleicht.", räumte Karen ein. Sonderlich begeistert klang sie ja nicht, aber erwartet hatte ich auch nichts anderes.
"Sagen Sie mir, was Sie für die beste Vorgangsweise halten.", sagte ich, "Ensign Amh stand unter Einfluss dieser Droge - wäscht sie das von allen Vorwürfen rein, was meinen Sie?"



„Ich bin mir nicht sicher ob die Erinnerungen repariert werden können“, meinte ich vorsichtig nachdem ich etwas nachgedacht hatte. „Und jetzt mit Drogen vorzugehen könnte bei der Patientin doch womöglich einen Schock, nicht wahr?“
Ich endete lahm und wurde immer leiser, bis ich sogar begann vor mich hin zu murmeln. Ich dachte nach. Es musste doch eine Lösung dafür geben. Wir waren so kurz davor dem ganzen auf die schliche zu kommen. Es war alles zum greifen nahe und wir mussten nur noch einen letzten Schritt tun und zupacken.
Mit Hypnose in Ensign Ahms Gedanken einzudringen kam mir allerdings ein wenig esoterisch vor.
Moment…
„In Ahms Gedanken eindringen!“
Ich schnipste mit dem Finger und Commander Deeuard runzelte verwirrt die Stirn. Sie hatte diesen „Häh?!“-Blick echt gut drauf. Musste der Beruf sein. Na ja, ich winkte ab und für mit meinem Geistesblitz fort.
„Wie wär’s mit einem Betazoiden“, fragte ich mit aufgerissenen Augen.
Die CMO überlegte kurz.
„Könnte einige Probleme sowohl medizinischer als auch rechtlicher Natur mit sich bringen, klingt aber nicht schlecht. Wir könnten bei Einverständnis und Kooperation von Ahms Seite aus viel einfacher ihre Unschuld feststellen.“
„Exakt“, stimmte ich ihr zu. Ich kam langsam wieder in Fahrt. „Was Ensign Ahm getan oder gelassen hat und wieso, darüber können wir keine Aussage geben. Ein ordentlich ausgebildeter Betazoid schon. Und wir müssten doch ein paar auf dem Schiff haben“
Meine kurzzeitige Begeisterung wurde jedoch jäh gebremst.
„Wir müssen vorsichtig mit diesen Informationen sein, nicht wahr?“
Meine Chefin nickte nüchtern.
„Irgendjemand hat Zugriff auf Systeme und Daten den er nicht haben sollte und hat es geschafft Ensign Ahm unter Wahrheitsdrogen zu setzen und uns damit tagelang zum Narren gehalten. Die Information, dass wir ihm nicht nur auf die Schliche kommen, sondern eventuell an seine Person durch einen Betazoiden würde ein paar nette Ziele entstehen lassen, da bin ich mir sicher. An erster Stelle wäre da Ensign Ahm.
Ich nickte, das ergab schließlich Sinn.
„Und an zweiter wir.“
Mist! Warum ich schon wieder. Ich sollte lernen die Klappe zu halten. Ich war Arzt, keine verdammte Zielscheibe.
Ich stöhnte genervt auf und rieb mir mit Daumen und Zeigefinger den Nasenrücken.
„Das wird ja immer besser. Als hätt’ ich nicht schon genug Stress.“
Die Lieutenant Commander beäugte mich misstrauisch.
„Sagen sie, wann haben sie das letzte mal geschlafen?“
Gute Frage eigentlich.
Ich blickte auf mein PADD und ließ mir die Sternzeit anzeigen um dann zurückzurechen.
„Seit knapp 75 Stunden“, meinte ich müde, woraufhin mich meine Chefin streng ansah.
„Zu meiner Verteidigung ist zu sagen, dass es nicht ganz so schlimm ist wie sie denken. Ich komme von einem Planeten der 50-Stunden tage hat. Nach meiner Biologischen Uhr bin ich grade mal seit anderthalb Tagen wach.“


Ich hob meine Augenbraue. Schlimm, dass der "Nachwuchs" an fähigen Ärzten genausowenig auf gute Ratschläge hörte wie man selbst, nicht wahr? Ich seufzte und macht keinen Hehl daraus, dass ich es tat.
"Nun, Miss Karen... ich denke, eine anderthalb-Tage Schicht ist mehr als genug für dieses Mal. Sie gehen in ihre Quartier und sehen zu, dass Sie mindestens acht Stunden Schlaf kriegen, machen sich etwas frisch und kommen dann wieder her. Dann erst - ich wiederhole: dann erst - werden wir weitermachen. Ich werde mich um die Organisation der Angelegenheit kümmern und wenn Sie wieder fit sind, werden wir die Sache durchziehen."
Damit stand ich auf, wobei mir auffiel, dass der silbermetallene Kaffeebecher frisch, frei, frech und fröhlich mitten auf meinem Tisch prangte und sich meinen Blicken bisher entzogen hatte. Sofort wurden meine Augen magnetisch davon angezogen und meine Hand umfasste den Henkel.
natürlich war er leer, aber: was nicht ist, kann noch werden.
"Sie kümmern sich darum, Ma'am?"
"Natürlich. Sofort nach dem ich meinen Tee habe.", ich hob die Tasse leicht an, wackelte damit und schmunzelte.
"Sie gehen sich frisch machen und schlafen und bevor sie nciht acht STunden geschlafen haben will ich Sie hier nich tmehr sehen, verstanden?"
"Aye, Ma'am."
"Dann ab mit Ihnen."
Sie wandte sich um, ging. "Und... Elis?"
Sie wandte sich um, sah mich fragend an.
"Gute Arbeit."
"Danke, Ma'am.", sie lächelte und ging dann wirklich, während ich mich wieder fallen ließ und nochmal seufzte. Ein guter Betazoide? Erst mal alle Personaldaten der Crew aufrufen , dann filtern und schlussendlich jene die übrig blieben genauer unter die Lupe nehmen.
Ach ja: den Tee nicht vergessen.
Cmdr Ghjea Lii
Erste Offizierin der USS Britannia
Adjutantin des Rektors der Akademie
Dozentin für: RPGS, RPGL, STAW, STAM

Cmdr Valar Szin; Lt Tyrone Fernandes; LtjG Chiu Afeoth; SCPO Jayden Solin Stone; Cad Ben Deeuard; Pandora Stone-Soleily

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